Kreis Kleve: Gesundheitskongress der AOK für Unternehmen im Gocher Kastell

Kreis Kleve : Gesundheitskongress der AOK für Unternehmen im Gocher Kastell

Der Übergang von der industriellen zur postindustriellen Gesellschaft ist im vollen Gang. Digitalisierung und Demografie sind nur zwei der tiefgreifenden Ursachen für eine radikale Veränderung. Organisationsstrukturen werden unabhängig von Zeit und Ort, Arbeitsformen werden vernetzt, und es entstehen neue Erwerbsformen.

Das sind Prognosen von Werner Katzengruber, der Unternehmer, Executive Coach, Berater, Autor mehrerer Fachbücher und bekannt aus Funk und Fernsehen ist. Die AOK-Regionaldirektion Kreis Kleve - Kreis Wesel hatte gemeinsam mit der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer und dem Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung zu einem Kongress mit dem Thema "Arbeit 4.0. als permanenter Wandel" eingeladen. Die Veranstaltung im Gocher Kastell bot den Teilnehmern Gelegenheit, gemeinsam mit Katzengruber einen Blick in die Zukunft der Arbeit zu werfen und zu erfahren, welche Auswirkungen die veränderten Rahmenbedingungen auf die Gesellschaft, die Politik und die Wirtschaft haben. Dr. Julia Schröder, Geschäftsführerin des BGF-Institutes, widmete sich der Frage, was der permanente Wandel für die Führungsarbeit der Zukunft bedeutet. Zum Abschluss tauschten die Referenten mit dem Rheinberger Unternehmer Michael Schiffer (print & kommunikation) in einem interaktiven Dialog ihre Erfahrungen aus.

Bei Veränderungen sollten Unternehmen ihre Mitarbeiter von Anfang an mitnehmen. Das wurde bei der Veranstaltung deutlich. AOK-Regionaldirektorin Barbara Nickesen freute sich, dass rund 100 Geschäftsführer, Führungskräfte und Personalleiter regionaler Betriebe und Kommunen gekommen waren, um von den vorausschauenden Prognosen, den Empfehlungen und Erfahrungen zu profitieren. Die Impulsveranstaltung "Arbeit 4.0. als permanenter Wandel" ist Teil des Projektes "Gesund. Stark. Erfolgreich. - Der Gesundheitsplan für Ihren Betrieb", für das sich die Krankenkassen AOK, BKK und IKK zusammengeschlossen haben. Die Veranstaltungen werden mit regionalen Partnern durchführt. Das Projekt wird gefördert von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit.

(RP)
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