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Bedburg-Hau/Kleve: Gesamtschule in Bedburg-Hau schließt vorzeitig

Bedburg-Hau/Kleve : Gesamtschule in Bedburg-Hau schließt vorzeitig

Der Gesamtschul-Standort in Bedburg-Hau steht unmittelbar vor dem Aus. Laut Ratsbeschluss sollte die Klever Joseph-Beuys-Gesamtschule noch bis Ende des Schuljahres 2020/2021 den Teilstandort in der Nachbargemeinde aufrecht erhalten. Doch das ständige Hin- und Herfahren von Schülern wird allen Beteiligten zu viel. Aus diesem Grund wird die Stadt Kleve in enger Abstimmung mit der Gemeinde Bedburg-Hau und der oberen Schulaufsicht dem Rat der Stadt Kleve empfehlen, den Teilstandort Bedburg-Hau zum 31. Juli 2018 zu schließen.

Der Gesamtschul-Standort in Bedburg-Hau steht unmittelbar vor dem Aus. Laut Ratsbeschluss sollte die Klever Joseph-Beuys-Gesamtschule noch bis Ende des Schuljahres 2020/2021 den Teilstandort in der Nachbargemeinde aufrecht erhalten.

Doch das ständige Hin- und Herfahren von Schülern wird allen Beteiligten zu viel. Aus diesem Grund wird die Stadt Kleve in enger Abstimmung mit der Gemeinde Bedburg-Hau und der oberen Schulaufsicht dem Rat der Stadt Kleve empfehlen, den Teilstandort Bedburg-Hau zum 31. Juli 2018 zu schließen.

Die Joseph-Beuys-Gesamtschule arbeitet an drei Standorten: Hauptstandort ist die Hoffmannallee 15 in Kleve, Teilstandorte sind an der Ackerstraße 74 in Kleve und in Bedburg-Hau am Rosendaler Weg 4. Dies erwies sich jedoch als kaum praktikabel.

Schulleiter Christoph Riedl und seine Stellvertreterin Ursula Fischer haben der Klever Bürgermeisterin Sonja Northing, dem Bedburg-Hauer Bürgermeister Peter Driessen und der Schulaufsicht dargelegt, "dass ein guter und gesamtschulspezifischer differenzierter Unterricht nicht mehr gewährleistet werden kann".

Dies wurde der Bezirksregierung gegenüber auch schriftlich mitgeteilt. Die Bezirksregierung unterstütze das Begehren der Schulleitung, den Teilstandort bereits zum Ende dieses Schuljahrs aufzugeben, teilte die Stadt Kleve gestern mit.

Im Gemeinderat Bedburg-Hau informierte Bürgermeister Driessen die Fraktionen über die neueste Entwicklung. "Alle sagen einvernehmlich, dass der Standort in Bedburg-Hau aus schulfachlicher Sicht keinen Sinn mehr macht", sagte Driessen. Schüler und Lehrer hätten täglich von Standort zu Standort pendeln müssen. Dadurch seien Fehlzeiten entstanden.

"Oftmals fiel ein Drittel einer Schulstunde für den Transport aus", so der Bürgermeister. Es sei zwar bedauerlich, dass der Standort Bedburg-Hau wegfalle, "aber eine solche Entscheidung muss man akzeptieren. Für unsere Kinder ist das das Beste", sagte Driessen in der Ratssitzung.

Er, Bürgermeisterin Northing und Schulleiter Riedl wollen die Eltern im Rahmen eines Elternabends am 7. Mai über alle Details und das weitere Verfahren informieren. Die Verwaltung will eine Drucksache mit der entsprechenden Empfehlung für den Schulausschuss vorbereiten.

(cat)