1. NRW
  2. Städte
  3. Kleve

Kalkar: Gerhard Fonck will in Kalkar als Bürgermeister weitermachen

Kalkar : Gerhard Fonck will in Kalkar als Bürgermeister weitermachen

CDU-Stadtverbandsvorstand unterstützt Kandidatur. Nach Karneval sollen Mitglieder abstimmen. Klaus-Dieter Leusch: "Für uns der richtige Kandidat"

Seit nun mehr 16 Jahren ist Gerhard Fonck (CDU) nun schon Bürgermeister in Kalkar. Immer noch macht ihm sein Amt nach eigener Aussage "Spaß". Auch deshalb stellte der 57-Jährige sich nun auf der Stadtverbandsvorstandssitzung seiner Partei für eine weitere Amtszeit zur Verfügung.

Der Kalkarer CDU-Vorstand stärkt Gerhard Fonck den Rücken. "Für uns ist er der richtige Kandidat", meint der Kalkarer CDU-Vorsitzende Klaus-Dieter Leusch. Die bislang geleistete "gute Arbeit" und die "Fachkompetenz", ohne die man seiner Ansicht nicht Bürgermeister sein könne, spreche für den langjährigen Amtsinhaber. "Charakterlos" wäre es für Klaus-Dieter Leusch, nach 16 Jahren sowie der desaströsen Wahlniederlage der CDU bei den Kommunalwahlen im Mai 2014 nun auf einen anderen Kandidaten zu setzen. Ob Gerhard Fonck für die CDU im September als Kandidat ins Rennen geht, entscheiden nach Karneval die etwa 240 Mitglieder der christdemokratischen Partei in Kalkar auf der Aufstellungsversammlung in geheimer Abstimmung. Dass sich aus den Reihen der Partei-Mitglieder noch ein weiterer Kandidat oder eine Kandidatin zu Wahl stellen werde, könne man laut Klaus-Dieter Leusch nicht ausschließen. Der Partei-Chef sagte aber auch: "Aus den Reihen der CDU sehe ich da kaum jemanden."

  • Hans Ludwig Dickers ist seit einem
    Bürgermeisterwahl 2020 : CDU-Chef will Frau als Kandidatin
  • Wesel : Westkamp tritt erneut als Kandidatin an
  • Der Tag danach: Die Zeichen eines
    Landtagswahl 2022 : Sieben Überschriften zur Wahl im Kreis Kleve

Erst wenn Kalkars CDU-Mitglieder abgestimmt haben, will sich Gerhard Fonck zu seiner Wahlkampf-Strategie im Detail äußern. Ziel seiner Arbeit als Bürgermeister werde es auf jeden Fall sein, dass Kalkar weiterhin eine "liebenswerte und lebenswerte Stadt" bleibe. Als Aufgaben-Schwerpunkte nennt er die Bereiche Schule, Arbeitsplätze, Freizeit und Finanzen. Der Bürgermeisterwahl im September blickt der Kalkarer Amtsinhaber relativ gelassen entgegen. "Die Bürger kennen mich und meine Arbeit", meint der 57-Jährige, der bei einer Wiederwahl zusichert, mit allen Parteien zum Wohle der Stadt zusammenzuarbeiten.

Schon Mitte Dezember hatte die Wählergemeinschaft Forum Kalkar, die bei der Kommunalwahl 33,7 Prozent der Stimmen gewann und damit erstmals in der Geschichte der Nicolaistadt eine absolute Mehrheit der CDU (31,6 Prozent) verhinderte, ihre Vorsitzende Britta Schulz als Kandidatin für die Bürgermeisterwahl nominiert. Ihr erklärtes Ziel und das ihrer Wählergemeinschaft ist es, Bürgermeister Gerhard Fonck abzulösen. Der Amtsinhaber wollte sich gestern weder zu seinen Wahlchancen noch zu denen von Britta Schulz äußern. Kalkars CDU-Vorsitzender Klaus-Dieter Leusch ist "sehr optimistisch" was die Wiederwahl von Gerhard Fonck betrifft. Was alles in Kalkar möglich ist, hat die Kommunalwahl im vergangenen Jahr gezeigt.

(RP)