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Gemeinschaftsgärten für den Gemüseanbau in Kalkar

Parzellen frei : Gemeinschaftsgärtnern in Hönnepel auch kommendes Jahr

In Hönnepel wurden Parzellen für den ökologischen Anbau von Gemüse geschaffen. Ein Profi sorgt für die Pflanzen, Hobbygärtner fahren reiche Ernte ein. Fürs kommende Jahr gibt’s noch Chancen, mitzumachen.

(RP) Ein großes Stück Grünland an der Rheinstraße in Hönnepel erfuhr in diesem Jahr eine erhebliche Aufwertung. Die Familie Wilmsen stellte es zur Verfügung, damit Interessenten eine Parzelle zum Gemüseanbau mieten konnten. Das kam sehr gut an und wird nun auch fürs kommende Jahr angeboten.

Initiiert hatten das Projekt Agnes und Norbert Remy. Sie gestalteten

insgesamt neun jeweils 45 Quadratmeter große Gemüsegärten und stellten auch noch die benötigten Pflanzen zur Verfügung. Norbert Remy, der über eine große berufliche Erfahrung im Pflanzenanbau verfügt, zieht zahlreiche Gemüsesorten selbst und steht allen Hobbygärtnern beratend zur Seite. Sogar Gartengeräte, eine Kompostanlage, Wasser und ein großer Tisch zum gemeinsamen Kaffeetrinken sind vorhanden.

Der Mietpreis für eine Parzelle beträgt 220 Euro pro Jahr, zwei sind noch frei und können vergeben werden. Selbstverständlich wird auf eine chemische Düngung komplett verzichtet. „Was wir in der ersten Saison nach der Aussaat im März haben ernten können, hat uns wirklich überrascht“, berichten Agnes Remy und Marcella Weber. Familien und Nachbarn seien damit gut versorgt worden.

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 Bürgermeisterin Britta Schulz ist überaus angetan von diesem Projekt: „Eine tolle Idee, mit großartigem bürgerschaftlichen Engagement umgesetzt, eine Idee, die absolut den Bedarf trifft.“ Noch ist die Saison nicht beendet, Möhren und Wirsing zum Beispiel können noch verarbeitet werden. Die ersten Planungen für das zweite Jahr der „GemüseZeiten“ laufen bereits an, damit weiterhin regional geackert werden kann.