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Kranenburg: Gemeinsam auf Reisen

Kranenburg : Gemeinsam auf Reisen

Der Verein Kranenburger Jugendreisen stellte sein Programm für das Jahr 2012 vor. 17 Fahrten werden angeboten. Ein Merkmal des Vereins ist die Vielfalt der angebotenen Touren. Zielgruppe bleiben die Jugendlichen.

Im nächsten Jahr feiert der Verein Kranenburger Jugendreisen sein 25-jähriges Jubiläum. Angefangen hatte es 1987 mit einer 14-tägigen Fahrt für Heranwachsende (bis 17 Jahren), die während der Schulferien nach Vals (Südtirol) führte. Die ersten Reisen wurden vor 1987 noch unter dem Dach des Verkehrsvereins Kranenburg organisiert. "Dafür haben wir damals keine Zuschüsse bekommen", nennt Dieter Bongers, 2. Vorsitzender, einen Grund, warum der Verein gegründet wurde.

 Präsentierten das Programm der Kranenburger Jugendreisen für 2012 (v. l.): Norbert Jansen (2. Geschäftsführer), Dieter Bongers (2. Vorsitzender), Jürgen Janßen (2. Kassenwart) und Manfred Janssen (1. Vorsitzender)
Präsentierten das Programm der Kranenburger Jugendreisen für 2012 (v. l.): Norbert Jansen (2. Geschäftsführer), Dieter Bongers (2. Vorsitzender), Jürgen Janßen (2. Kassenwart) und Manfred Janssen (1. Vorsitzender) Foto: Stade

Knapp 25 Jahre später hat der Reise-Klub mehr als 900 Mitglieder und bietet für das Jahr 2012 17 Fahrten an. Unterteilt sind diese in die Bereiche "Skireisen", "Jubiläumsreisen", "Aktivreisen, Spaß und gute Laune" sowie "Städte & Metropolen" (siehe zusätzlichen Text).

Nichts von der Stange

Auch wenn die Menge der Reiseangebote in den vergangenen Jahren stetig gestiegen ist, so stellte Manfred Janssen, Vorsitzender der Jugendreisen, heraus, dass die Zahl der Fahrten nicht mehr aufgestockt werden könne: "Mehr geht einfach nicht als Verein, in dem alles ehrenamtlich läuft." Was die Fahrten so begehrt macht, erklärt Janssen: "Wir bieten Nischen an. Fahrten von der Stange gibt's bei uns nicht. Zusätzlich spielt der Gruppencharakter eine wesentliche Rolle."

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Die Qualität der Trips spiegelt sich neben der Mitgliederzahl des Vereins auch in den Buchungszahlen wider. 400 Urlauber werden durchschnittlich in einer Saison von den Jugendreisen bewegt.

Was aus dem Programm genommen wurde die Fahrt zum DFB-Pokalendspiel nach Berlin. Grund dafür ist, dass viele Mitreisende sich nur anmeldeten, um an eine Karte fürs Finale zu kommen. Der Rest hatte eine eher eine untergeordnete Bedeutung. "Der Gruppencharakter muss gewahrt sein, sonst macht es keinen Sinn", erklärt Manfred Janssen.

Neu im Programm sind die Tagestouren, die unter die Rubrik "Jubiläumsfahrten" einsortiert wurden. Die Fahrt zur Meyer-Werft nach Papenburg entpuppte sich bereits kurz nach der Veröffentlichung als Verkaufsschlager. Ob mit dem Kreuzfahrtschiff Aida, der Radtour in Holland oder der Besuch des Bremer Freimarkts – die Vielfalt der Angebote ist bei den Jugendreisen herausragend.

Dennoch hat man nicht vergessen, womit der durchaus bemerkenswerte Buchungserfolg begonnen hat: Jugendliche sind und bleiben die Hauptzielgruppe des Vereins. Auch die Fahrt für Zwölf- bis 17-Jährige steht noch auf dem Plan: Zwei Wochen in den Ferien geht's in einen Jugendclub bei Rom. Ein Klassiker, der immer noch zieht.

(RP)