Sperrzonen eingerichtet Geflügelpest-Verdacht in Kalkar – 1700 Tiere müssen getötet werden

Kreis Kleve · Nach einem weiteren Geflügelpest-Verdachtsfall im Kreis Kleve müssen etwa 1800 Tiere getötet werden. Betroffen ist ein Betrieb im Bereich Kalkar. Der Kreis hat Sperrzonen errichtet.

 Erneut gibt es einen Vogelpest-Verdachtsfall im Kreis Kleve.

Erneut gibt es einen Vogelpest-Verdachtsfall im Kreis Kleve.

Foto: dpa/Jan Woitas

Im Kreis Kleve gibt es einen weiteren Verdacht auf einen Ausbruch von Vogelgrippe bei Hausgeflügel. In einer gewerblichen Haltung im Bereich Kalkar sei nach der Entnahme einer Probe durch den betreuenden Veterinär der Verdacht auf Ausbruch von Geflügelpest mit dem hochansteckenden Virus amtlich bestätigt worden, wie es am Freitag aus dem Kreishaus hieß. Der gesamte Bestand – rund 1700 Tiere – muss getötet werden, um die Gefahr einer Übertragung auf andere Tiere zu verringern.

 Die zwei Sperrzonen im Bild.

Die zwei Sperrzonen im Bild.

Foto: Kreis Kleve

Der Kreis Kleve hat zur Eindämmung der Übertragungsgefahr im Umkreis von drei Kilometern um den betroffenen Betrieb eine vorläufige Schutzzone errichtet. Die vorläufige Überwachungszone hat einen Radius von zehn Kilometern. Aktuell gelten für die beiden Sperrzonen identische Maßnahmen, die unter anderem die Isolation des Geflügels und den Schutz des Geflügels vor Wildtieren sowie die Einfuhr von Waren regeln. Gehaltene Tiere dürfen die beiden Sperrzonen weder verlassen noch in sie hineingebracht werden. „Alle Maßnahmen erfolgen in enger Abstimmung mit dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen“, heißt es vom Kreis.

Auf seiner Homepage hat der Kreis Kleve am Freitag, 9. Dezember, eine Allgemeinverfügung veröffentlicht, die alle Regelungen im Detail darstellt.

Alle Informationen und die Karte der Schutzzonen im Internet: www.kreis-kleve.de

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