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Kleve: Fürsorgestelle des Kreises erhält 410000 Euro vom LVR

Kleve : Fürsorgestelle des Kreises erhält 410000 Euro vom LVR

Die örtliche Fürsorgestelle des Kreises Kleve erhält vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) im kommenden Jahr rund 410 000 Euro für die Förderung von behinderten Menschen im Beruf und ihrer Arbeitgeber. Dieser Betrag errechnet sich aus der Anzahl der dort lebenden schwerbehinderten Menschen im erwerbsfähigen Alter. Im Kreis Kleve leben mehr als 12 000 schwerbehinderte Menschen.

Bei den Leistungen für die berufliche Teilhabe von behinderten Menschen und der Förderung für Arbeitgeber besteht zwischen den 38 örtlichen Fürsorgestellen im Rheinland und dem LVR-Integrationsamt eine festgelegte Aufgabenteilung.

Gemeinsam haben sie im Jahr 2011 rheinlandweit rund 7300 Maßnahmen gefördert, um neue Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen zu schaffen und bereits bestehende Arbeitsplätze zu sichern. Dafür wurden Fördermittel in Höhe von insgesamt 33 Millionen Euro ausgegeben. Die Fürsorgestellen fördern die Arbeitgeber, die bereits bestehende Arbeitsplätze behinderungsgerecht ausgestalten wollen.

Das LVR-Integrationsamt fördert die Schaffung neuer, zusätzlicher Ausbildungs- und Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen. Die finanziellen Mittel zur Förderung der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung stammen aus der Ausgleichsabgabe.

Diese Abgabe müssen Unternehmen zahlen, die keine oder nicht genügend schwerbehinderte Menschen beschäftigen. Arbeitgeber mit mindestens 20 Beschäftigten sind verpflichtet, fünf Prozent ihrer Arbeitsplätze an Menschen mit Behinderung zu vergeben.

(RP)