Reinhard Berens Für den Hobbit wird das Kino aufgerüstet

Der zweite Teil der "Tribute von Panem"-Trilogie startet am 21. November in den Kinos im Kreis Kleve. Worauf sich Filmfans in diesem Jahr noch freuen können, verrät Reinhard Berens, Betriebsleiter der Kinos in Kleve und Geldern.

Wird der zweite Teil der "Tribute von Panem" Ihrer Ansicht nach der Blockbuster des Jahres?

Berens Das ist für uns ein wichtiger Film. Seit dem ersten Teil hat Hauptdarstellerin Jennifer Lawrence eine ziemlich steile Karriere gemacht. Für ihre Rolle in Silver Linings bekam sie in diesem Jahr einen Oscar. Hollywood und die Fans liegen ihr zu Füßen. Deswegen denke ich, dass "Catching Fire", der zweite Teil der "Tribute von Panem"-Trilogie großen Zulauf haben wird.

Hoffen Sie auf neue Fans?

Berens Auf jeden Fall. Die Schauspielerin steht im Mittelpunkt des Interesses, und ich gehe davon aus, dass sie auch bei den Tributen von Panem begeistern wird.

Ist es ein Muss, den ersten Teil gesehen zu haben, bevor man sich den zweiten anschaut?

Berens Kinobesucher können das auch im Buch nachlesen. Für diejenigen, die den ersten Teil nicht gesehen haben, bieten wir außerdem am Mittwoch, 20. November, ein sogenanntes Double-Feature an. Um 17 Uhr zeigen wir Teil 1, um 20.15 Uhr Teil 2. Karten werden ab dieser Woche verfügbar sein, auch online.

Buch oder Film, passt das immer zusammen?

Berens Beide Filme halten sich ziemlich genau an die Buchvorlage. Viele Kinobesucher haben vorher das Buch gelesen und entdecken dann andere Aspekte, als diejenigen, die sich nur den Film anschauen. Das gleiche gilt für den zweiten Teil des Hobbits, der am 12. Dezember in die Kinos kommt. Dafür rüsten wir unsere Technik noch um.

Warum?

Berens Wir werden den Film in Higher Frame Rate (HFR) zeigen. Das bedeutet, dass statt der üblichen 24 Bilder/Sekunde 48 Bilder/Sekunde gezeigt werden können.

Was gibt es für weitere Veränderungen?

Berens Wir erweitern unser Kino in Kleve im Gebäude der ehemaligen Diskothek um drei neue Säle. Einweihung ist voraussichtlich im Januar oder Februar 2014.

Warum wurde die Veränderung nötig?

Berens Mit den dann insgesamt acht Kinosälen können wir bei bis zu 15 Filmstarts pro Woche unserem Kinopublikum ein breiteres Programmangebot präsentieren, das auch die lange vernachlässigten Programmkinofilme beinhaltet.

Wie war das Jahr im Rückblick?

Berens Insgesamt sind wir zufrieden, wobei ein toller Sommer und wenige Filmhighlights unsere Erwartungen etwas getrübt haben. Mit "Die Eiskönigin – völlig unverfroren" kommt am 28. November noch ein echter Weihnachtsfilm von Disney+ in die Kinos.

DAS GESPRÄCH FÜHRTE BIANCA MOKWA.

(RP)
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