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Fünte Bildungskonferenz​ im Kreis Kleve: Corona als Innovationstreiber

Fünte Bildungskonferenz : Corona als Innovationstreiber an Schulen im Kreis Kleve

Der digitale Wandel erlebte pandemiebedingt einen Auftrieb. Nicht zuletzt deshalb stand die fünfte Bildungskonferenz im Kreis Kleve auch unter dem Titel „Digitalisierung entlang der Bildungskette“.

Durch die Corona-Pandemie hat die Digitalisierung einen Schub bekommen – auch und vor allem im Bildungssektor. Der digitale Wandel erlebte pandemiebedingt einen Auftrieb, den man noch vor wenigen Jahren in diesem Tempo niemals vermutet hätte. Nicht zuletzt deshalb stand die fünfte Bildungskonferenz im Kreis Kleve auch unter dem Titel „Digitalisierung entlang der Bildungskette“.

Fünf Jahre waren seit der bis dato letzten Bildungskonferenz ins Land gegangen – ebenfalls Pandemie bedingt. „Allein schon vor diesem Hintergrund war es wichtig, dass sich die Akteure über die neuesten Entwicklungen austauschen und von den Erfahrungen der anderen profitieren“, sagt Zandra Boxnick, Allgemeine Vertreterin der Landrätin und zuständige Fachbereichsleiterin für die Abteilung Schule beim Kreis Kleve.

Die Corona-Pandemie offenbarte aber bundesweit den ausbaufähigen Stand der Digitalisierung im Bildungsbereich – angefangen von der nicht flächendeckenden Bandbreite, über die Ausstattung mit Endgeräten bis hin zur Frage: Wie verarbeiten die Schüler die Informationen aus den „Neuen Medien“. Die Bereiche Digitalisierung und Bildung stehen zweifelsohne in einem gegenseitigen Wechselverhältnis – das wurde auf der Bildungskonferenz erneut deutlich. Einerseits eröffnen digitale Technologien neue didaktische Möglichkeiten, gleichzeitig erwachsen aus der Digitalisierung neue Herausforderungen an Bildungspolitik und an pädagogische Inhalte. Digitale Bildung ist für eine erfolgreiche Zukunft zweifelsohne essenziell, betone unter anderem Referent Christian Stöcker von der Hochschule für Angewandte Wissenschaft in Hamburg.

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Themen im Plenum im Maywaldsaal des Kreishauses waren unter anderem die didaktische Implikation der Digitalisierung am Berufskolleg Geldern, die Kommunikationsprozesse an der Gelderlandschule oder der Einsatz des so genannten „Book Creators“ im Unterricht an der St.Georg-Schule in Emmerich-Hüthum. Mit Hilfe dieser Software können Kinder eigene E-Books mit eigenen Texten, Fotos, Audio- und Videodateien und Zeichnungen erstellen. Die Hochschule Rhein-Waal stellte das digitale Programm „Informatik entdecken“ für Kita- und Grundschul-Kinder vor. Zahlreiche weitere gute Beispiele aus der Praxis präsentierten die Bildungspartner rund um den Sitzungssaal.

An rund 120 allgemein bildenden Schulen im Kreis werden jährlich rund 40.000 Schüler unterrichtet. Diese verteilen sich auf Grundschulen, Hauptschulen, Gesamtschulen, Realschulen, Gymnasien und Förderschulen. Darüber hinaus werden mehr als 7500 Schüler an zwei Berufskollegs unterrichtet, für die der Kreis Kleve die Trägerschaft hat.