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Niederrhein: „Früh erkennen“

Niederrhein : „Früh erkennen“

Ralf Berensmeier, Kreisdirektor und Vorsitzender der Kommunalen Gesundheitskonferenz: „Eine Frau kann nicht verhindern, dass sie Brustkrebs bekommt, aber sie kann dafür sorgen, dass er möglichst früh erkannt wird.“ Bernhard Brautmeier, Geschäftsführer der KV Nordrhein: „Ob Sie zum Screening gehen oder nicht, ist Ihre Entscheidung.

Ich persönlich würde mir für die Zukunft eine Zusammenarbeit mit dem Brustzentrum Wesel wünschen. Aber jetzt sollten wir das Programm erst einmal anlaufen lassen.“ Dr. Rainer Weidner, programmverantwortlicher Radiologe: „Dreh- und Angelpunkt für den Erfolg des Screenings ist die Teilnehmerquote. Die mobilen Stationen haben in der Bevölkerung hohe Akzeptanz.“ Petra Hommers, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Wesel: „Ich frage mich, ob es diskret ist, für jedermann sichtbar auf einem öffentlichen Platz in das Mamma-Mobil einzusteigen.“ Ingrid Krause-Richter, Evangelisches Krankenhaus Wesel: „Um einen unklaren Befund abzuklären, gibt es nur eine Möglichkeit: die Untersuchung unter dem Mikroskop. Unter Ultraschall wird ein Gewebestreifen entnommen. Das klingt brutal, ist aber nicht schmerzhaft.“ Dr. Daniela Rezek, Marien-Hospital Wesel: „ Die psychologische Betreuung ist sehr wichtig. Viele unserer Patientinnen nehmen die Möglichkeit, einen Psychoonkologen zum Gespräch hinzuzuziehen, gerne in Anspruch.“ </p>

(RP)