Kranenburg: Freizeit für die Sicherheit

Kranenburg: Freizeit für die Sicherheit

Bei der Jahresdienstbesprechung zog Gemeindebrandinspektor Norbert Jansen eine positive Bilanz. Zwar sind die Einsatzzahlen leicht gestiegen, doch der Fuhrpark der Kranenburger Wehrleute wird weiter modernisiert.

Um ihre Sicherheit in Sachen Brandschutz braucht sich die Kranenburger Bevölkerung keine Sorgen machen. Das geht jüngst aus der Jahresdienstbesprechung der Wehrleute hervor. Denn für den Fall der Fälle stehen 151 aktive Kräfte bereit.

Auf die Bevölkerung der Gemeinde bezogen, die zum Ende des vergangenen Jahres mit 10 133 angegeben wurde bedeutet dies, das auf rund 67 Einwohner ein aktiver Feuerwehrmann kommt. "Diese teilen sich auf zwei Löschzüge in Kranenburg und Nütterden, sowie fünf Löschgruppen in Frasselt, Mehr, Niel, Wyler und Zyfflich auf", so Gemeindebrandinspektor Norbert Jansen.

Fehlalarm

Was die Einsätze der Feuerwehr im vergangenen Jahr anbelangt, so schlugen diese mit 41 zu Buche. 15 Mal wurde zu Brandeinsätzen ausgerückt, 18 Mal technische Hilfeleistung erbeten und acht Mal waren die Einsatzkräfte fehl alarmiert. Das bedeutet einen leichten Anstieg im Gegensatz zu den Vorjahren. Nicht nur wird der Fuhrpark weiterhin modernisiert, "zur Prävention führt die Feuerwehr jährlich im Auftrag der Stadtwerke Kleve auch die Überprüfung aller Hydranten im Gemeindegebiet durch" erklärt der Wehrführer gegenüber der Rheinischen Post. Auch wurden im Rahmen des vorbeugenden Brandschutzes im vergangenen Jahr 46 Brandschauen durchgeführt. "Auch haben wir zahlreiche Übungen an besonders wichtigen oder gefährlichen Objekten im Gemeindegebiet durchgeführt. Ziel ist es, dass sich die Feuerwehrleute mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut machen", so Jansen weiter.

Im Rahmen der Jahresdienstbesprechung, zu der neben Bürgermeister Günter Steins und verschiedenen Ratsvertretern auch der Kreisbrandmeister und Ehren-Wehrführer der Gemeinde, Paul-Heinz Böhmer, anwesend waren, galt es auch Ehrungen und Beförderungen vorzunehmen.

Die Ehrungen

So ist Johann Gochermann inzwischen 70 Jahre bei den Blauröcken, 60 Jahre dabei ist Johann Meyer, und 50 Jahre im Dienst am Nächsten sind Paul Jansen und Gerhard Rütten. Das Feuerwehr Ehrenzeichen in Gold des Landes NRW für 35 Jahre aktiven Dienst erhielt Helmut Ebbers. 25 Jahre aktiv dabei sind Andreas Hermsen, Klaus Verhoeven, Theodor Euwens, Andreas Keders, Paul Rogmans, Michael Schlephack und Theo Hendricks. Befördert wurden Christian Ehren, Markus Janssen, Pascal Welters, Daniel Büns, Manuel Wenten, Huub Dolmans und Maik Giesing. Neuer Hauptbrandmeister ist Heinz Siebert.

(RP)