1. NRW
  2. Städte
  3. Kleve

Kalkar: Fragebogen-Aktion zur Internetversorgung in Kalkar

Kalkar : Fragebogen-Aktion zur Internetversorgung in Kalkar

Das Projekt "Internet-Breitbandversorgung" in Kalkar nimmt langsam Formen an. Im Auftrag der Stadt ermittelte der TÜV Rheinland ein Gutachten über die aktuelle Internetversorgung im Stadtgebiet. Das Ergebnis zeigt: Es muss dringend nachgerüstet werden.

"Die Auswertung der Daten hat ergeben, dass neun Prozent der Haushalte in Kalkar mit weniger als zwei Megabit pro Sekunde (MBit/s) im Internet unterwegs sind. Nur 32 Prozent der Kalkarer surfen mit zehn MBit/s und der schnellste verfügbare Internetanschluss (50 MBit/s) ist im Stadtgebiet gar nicht verfügbar", sagt Andreas Windolph vom TÜV Rheinland.

Eine Fragebogen-Aktion soll nun den genauen Bedarf an Breitbandversorgung in Kalkar ermitteln. Ab sofort liegt der Fragebogen an der Information im Rathaus aus und ist online unter www.kalkar.de abrufbar. Rücksendeschluss ist der 19. Juli 2013.

"Wir wollen mit dieser Aktion ein genaues Bild darüber bekommen, wo die Lücken sind und was sich die Bürger wünschen. Unser Ziel ist es, die Versorgung mittel- und langfristig zu verbessern", sagt Bürgermeister Gerhard Fonck. Daher sei eine rege Beteiligung an der Fragebogen-Aktion unerlässlich. "Die Umfrage ist ein notwendiger Schritt auf dem Weg hin zum Breitbandausbau. Nur wenn die Stadt den Bedarf eindeutig nachweisen kann, können wir im weiteren Verfahren auch Fördermittel beim Land beantragen", erläutert Fonck.

  • Ein Gericht hat dem TÜV Rheinland
    Urteil in Frankreich : TÜV Rheinland soll Frauen in Brustimplantate-Skandal entschädigen
  • ARCHIV - 06.08.2019, Berlin: Ein Mann
    Aufreger nach dem ersten Verleihtag : An E-Scootern im Stadtgebiet scheiden sich die Geister
  • Jan Gerling  mit seinem Kunstprojekt „Salix“.⇥Foto:
    Kunst in Neukirchen-Vluyn : „Land der Flunen — Fäden der Vergangenheit“

Und das könnte laut TÜV-Mitarbeiter Andreas Windolph schon bald der Fall sein: "Wenn alles nach Plan läuft, dann könnte der Ausbau bereits Ende des Jahres 2014 beginnen."

Und so funktioniert's: Einfach den Fragebogen direkt online oder wahlweise handschriftlich ausfüllen und spätestens bis zum 19. Juli per Post, FAX, online oder per Mail wieder bei der Stadt einreichen. Der Fragebogen ist in zwei Bereiche unterteilt: Die privaten Haushalte und die Gewerbebetriebe werden jeweils separat nach ihrer momentanen Internetanbindung sowie ihrem zukünftigen Bedarf befragt. Alle Informationen werden im Anschluss durch den TÜV Rheinland ausgewertet.

Hilfestellung Die Wirtschaftsförderin der Stadt Kalkar, Brigitte Jansen, Tel. 02824 13138 hilft gerne weiter. Ebenfalls Ansprechpartner ist der TÜV Rheinland unter breitbandberatung@de.tuv.com.

(RP/rl)