Kalkar: Forum Kalkar weist CDU-Kritik an van-de-Sand-Ausschluss zurück

Kalkar : Forum Kalkar weist CDU-Kritik an van-de-Sand-Ausschluss zurück

Die Vorsitzende der im Februar gegründeten Wählergemeinschaft Forum Kalkar, Britta Schulz, hat die Vorwürfe des CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Klaus-Dieter Leusch, der der Wählergemienschaft im Zusammenhang mit dem vom Forum-Vorstand beschlossenen Ausschluss von Norbert van de Sand aus der Wählergemeinschaft mangelnde Transparenz vorgeworfen hatte, zurückgewiesen. Die öffentlich genannten Gründe seien lediglich vorgeschoben, van de Sands Fehlverhalten nicht konkret genug beschrieben, hatte Klaus-Dieter Leusch kritisiert.

Dem hielt Britta Schulz entgegen, dass der Vorstand auf einer Mitgliederversammlung die Gründe für den Ausschluss von Norbert van de Sand in allen Punkten erläutert habe. "Und in die Mitgliederversammlung gehört das auch", sagte Britta Schulz. In der Öffentlichkeit wolle das Forum nicht über die aus Anlass des van-de-Sand-Ausschlusses veröffentlichten Erklärung hinaus die Gründe erläutern. "Das ist eine interne Angelegenheit, die für uns abgeschlossen ist", sagte die Forum-Vorsitzende. Die "Attacke" der Kalkarer CDU zeige, dass sie doch "Angst" vor dem Forum hätten. Die Wählergemeinschaft werde sich nicht in solche parteipolitische Mechanismen verstricken lassen, sondern sie wolle sich um politische Inhalte kümmern.

Inhaltliche Gründe für seinen Ausschluss, so sagte Norbert van de Sand auf Anfrage unserer Zeitung, seien ihm erst zwei Tage nach dem Beschluss des damals vierköpfigen Forum-Vorstandes mitgeteilt worden. Zwar habe ihn der Vorstand am 15. März angehört, bevor das Gremium seinen Ausschluss beschlossen habe. Da ihm aber keine konkreten Ausschluss-Gründe genannt worden seien, habe er dazu auch nicht Stellung nehmen können. Dies sei nicht die Transparenz, so Norbert van de Sand, für die er sich in seinem politischen Handeln stets eingesetzt habe. Diese Vorgehensweise des Forums-Vorstandes widerspreche seiner Meinung nach auch den Zielen, die die Wählergemeinschaft sich bei ihrer Gründung gesteckte hätte. Dennoch betont Norbert van de Sand: "Die Erreichung dieser Ziele des Forums halte ich nach wie vor für sehr wichtig."

(RP)
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