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Kolumne von Melissa Akouete: Geheime Handys und ein Toter

Kolumne von Melissa Akouete : Geheime Handys und ein Toter

Unsere Kolumnistin Melissa Akouete stellt das Buch „One of us is lying“ von der Autorin Karen M. McManus vor. Es handelt von fünf Jugendlichen, die eines Nachmittags zusammen nachsitzen müssen. Als dabei einer der fünf stirbt, beginnt die Suche nach dem Täter.

Diesmal stelle ich das Buch „One of us is lying“ vor. Das Buch ist von der Autorin Karen M. McManus und kostet als gebundene Ausgabe circa 18 Euro. Es geht um fünf Jugendliche, die eines Nachmittags zusammen nachsitzen müssen.

Diese fünf sind: Bronwyn, das Genie, Addy, das beliebteste Mädchen der Schule, Nate, der Drogendealer, Cooper, der Baseballstar, und Simon, der Entwickler der Schul-Gossip App. Sie alle sitzen wegen rätselhaften Handys, die ihnen nicht gehören, nach. Denn Handys sind im Unterricht nicht erlaubt: Deshalb hat der Lehrer, Mister Avery, sie eingesammelt und alle fünf zum Nachsitzen verdonnert. Aber es kommt noch schlimmer, als Simon plötzlich zusammenbricht.

Als er kurz darauf im Krankenhaus stirbt, fängt die Polizei an zu ermitteln. Jeder der vier hätte ein Motiv gehabt, Simon umzubringen, denn alle hatten etwas zu verbergen und Angst, dass Simon es auf seiner App postet. Er hatte nämlich vorgehabt, am folgenden Tag einen Skandal zu posten. Aber nicht nur die vier haben Simon wegen seiner App gehasst, sondern die ganze Schule mochte ihn nicht.

Außer seiner einzigen und besten Freundin Janae, die als einzige wirklich traurig über seinen Tod ist. Ich kann das Buch nur empfehlen, weil es richtig gut geschrieben und sehr spannend ist. Das Ende ist wirklich unerwartet. Die Autorin schreibt aus allen vier Sichten der Hauptpersonen, was beim Lesen aber nicht verwirrend ist, da man sie sehr gut unterscheiden kann. Das Buch ist ab 14 Jahre und kann auch gut von Erwachsenen gelesen werden.