Geschlechtersensibilität in der Schule Vom Gendern und der Diversität

Kreis Kleve · Das NRW-Schulministerium verlangt von den Schulen, Themen rund um die Geschlechtersensibilität in den Unterricht aufzunehmen. Schüler sind verständnisvoll, aber manchmal auch genervt.

In der Buchhandlung Keuck in Geldern kennt sich Buchhändlerin Jona Litjens gut mit den Themen rund ums Gendern und um Diversität aus.

In der Buchhandlung Keuck in Geldern kennt sich Buchhändlerin Jona Litjens gut mit den Themen rund ums Gendern und um Diversität aus.

Foto: Norbert Prümen

In den Unterricht heutiger Schulen fließen immer neue Themen ein, weil die Welt sich weiterdreht. Das hat natürlich zur Folge, dass allein schon aus Kapazitätsgründen gewisse andere Inhalte hinten runterfallen. So war an dieser Stelle vor einigen Wochen zu lesen, dass Shakespeare, der wohl berühmteste Schriftsteller des englischsprachigen Raums, im Abitur nicht mehr vorkommt, weil das Thema Gender und Diversität jetzt für relevanter gehalten wird. Darüber sind einige Lehrer nicht besonders glücklich, und auch mancher Schüler würde sich etwas weniger Geschlechtersensibilität wünschen und durchaus gerne Macbeth oder Romeo und Julia lesen.