Clemens-Hospital in Geldern bildet Hebammen aus Vom Elfenbeinturm in den Kreißsaal

Geldern · Das St.-Clemens-Hospital in Geldern bildet seit vergangenem Jahr Hebammen aus. Dafür arbeitet es mit der Hochschule Niederrhein in Krefeld und der Fliedner-Fachhochschule in Düsseldorf zusammen.

Die beiden angehenden Hebammen Nele Dirks (l.) und Marie-Sophie Wanders machen ihre Praxisstunden größtenteils im Clemens-Hospital.

Die beiden angehenden Hebammen Nele Dirks (l.) und Marie-Sophie Wanders machen ihre Praxisstunden größtenteils im Clemens-Hospital.

Foto: ja/Arnulf Stoffel (ast)

Den entscheidenden Rat gab ihr ihre Mutter. „Sie hat mich gefragt, warum ich nicht Hebamme werden will“, erzählt Nele Dirks. Die 18-Jährige aus Sonsbeck hat noch zwei jüngere Schwestern. Auch bei Familientreffen habe sie sich immer schon zu den Kindern hingezogen gefühlt. „Ich fand das faszinierend“, sagt sie. Schließlich habe sie ein Praktikum bei einer niedergelassenen Hebamme gemacht. „Jeden Tag nach der Arbeit bin ich mit einem Lächeln nach Hause gekommen. Da wusste ich, das könnte was werden.“ Später habe sie noch ein vierwöchiges Praktikum im St.-Clemens-Hospital in Geldern absolviert: eine Woche auf der Wochenbettstation, eine Woche auf der Neugeborenenstation, zwei Wochen im Kreißsaal. Seit September dieses Jahres studiert sie Angewandte Hebammenwissenschaft an der Hochschule Niederrhein in Krefeld.