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Ausflüge im Herbst: Was Familien im Kreis Kleve unternehmen können

Ausflugstipps für die Herbstferien : Nur keine Langeweile

Nächste Woche beginnen in Nordrhein-Westfalen die Herbstferien. Wer nicht die Koffer packt, genießt am besten die schöne Umgebung. Wir haben ein paar Ausflugstipps für Familien bei gutem und bei schlechtem Wetter zusammengestellt.

Tipps für Drinnen

Kleoland, Kleve

Schuhe aus und ab geht die Post: Auf vier Ebenen und mehr als 1000 Quadratmetern können Kinder im Indoorspielplatz Kleoland nach Herzenslust klettern, springen, spielen, rutschen und sich auspowern, während ihre Eltern entspannen. Für Kleinkinder bis drei Jahre gibt es ein separates Bällebad mit Minirutsche. Wer mag, kann im Kleoland auch seinen Kindergeburtstag feiern – ob als Prinz oder Prinzessin oder Seeräuber, auf der Burg oder im Piratenschiff.

Kontakt: Tel. 02821 975446, www.kleoland.de

GochNess, Goch

Für einen Besuch bei Nessie muss man nicht ins Flugzeug steigen. Die Wasserlandschaft GochNess hat alles, was der See im schottischen Hochland zu bieten hat: ein waschechtes Ungeheuer und genügend Platz zum Baden. Allerdings ist das Wasser in Goch deutlich wärmer. Es gibt ein Piratenschiff mit Wasserkanonen für die Jüngsten und eine Kletterwand sowie einen Sprungturm für die Älteren. Highlight ist die 65 Meter lange Röhrenrutsche mit Geschwindigkeitsmessung. Die Saunalandschaft bleibt weiterhin geschlossen.

Kontakt: Tel. 02827 92000, www.gochness.de

Eissport und Eventpark Grefrath

Ice, Ice, Baby: Am Freitag, 9. Oktober, beginnt in Grefrath die Eislaufsaison. In der Halle können Besucher wetterunabhängig ihre Runden drehen. Die beliebten Disco-Abende mit DJ müssen diesmal allerdings wegen Corona ausfallen. Es soll jedoch ein Alternativprogramm geben, das unter dem Motto „Beats on Ice“ steht. Details folgen in Kürze. Das überdachte Außenzelt lädt ebenfalls zum gemütlichen Gleiten ein. Herzstück der Anlage ist der 400 Meter lange Außenring. Schlittschuhe lassen sich vor Ort leihen. Nicht vergessen: dicke Socken und feste Handschuhe. Für Anfänger sind Lauflernhilfen erhältlich.

Kontakt:  Tel. 02158 918935, www.eisstadion.de

Terrazoo Rheinberg

Spinnen, giftige Schlangen und Krokodile zählen genauso zu den Bewohnern des Rheinberger Terrazoos wie Echsen, Schildkröten und kleine Frösche – insgesamt etwa 400 Tiere aus 100 Arten. Höhepunkt sind die täglich stattfindenden, kindgerechten Führungen zu Themen wie einheimische Reptilien oder Jagdmethoden der Schlangen. Jedes Kind hat die Gelegenheit, eines der besprochenen Tiere anzufassen, auf die Hand zu nehmen, oder, sofern sein Mut ausreicht, auf der Schulter zu tragen. Am Samstag, 17. Oktober, findet ab 18 Uhr die Crocodilenight (inklusive Fütterung) statt; am 25. Oktober ganztags das Kürbisschnitzen mit Familiengruselfotoshooting samt Reptil.

Kontakt: Tel. 02843 901685, www.terrazoo.de

Römermuseum Xanten

Der Archäologische Park Xanten ist Deutschlands größtes und bestbesuchtes archäologisches Freilichtmuseum. Seit 2008 gehört auch das LVR-Römermuseum zur Anlage. Die Ausstellung führt von der Zeit Cäsars bis zur Frankenzeit durch die ereignisreiche römische Geschichte Xantens. Über 2500 Exponate zeichnen ein lebendiges Bild des römischen Alltags in Germanien. Besonders beeindruckend sind die Überreste eines römischen Schiffes, das in zwölf Metern Höhe freischwebend im Raum hängt. Für Kinder gibt es diverse Mitmachangebote.

Kontakt: Tel. 02801 9889213, www.apx.lvr.de

Tipps für Draußen

Tierpark Weeze

Besucher des Tierparks Weeze können vom Aussterben bedrohte Nutztiere wie weiße deutsche Edelziegen, Fuchsschafe oder rotes westfälisches Höhenvieh beobachten. Etwa 300 Tiere aus 50 Arten leben auf der Anlage, darunter auch Poitou-Esel, Bentheimer Landschafe und Warzenenten. Die Anlage ist vor kurzem erst erweitert worden. Es entsteht eine große Scheune. Ein Waldlehrpfad und ein Naturerlebnispfad erzählen viel Wissenswertes über Tier und Natur. Führungen sind möglich, müssen aber zwei Wochen im voraus angemeldet werden. Der Eintritt ist frei.

Kontakt: 0172 2883923, www.tierparkweeze.de


Niederrhein Guides

Sie sind Landwirt, Hausfrau, Gärtner oder Jäger – vor allem aber sind die sogenannten Niederrhein-Guides „zertifizierte Natur- und Landschaftsführer“, die an der Nabu-Naturschutzstation Niederrhein in Kranenburg ausgebildet wurden und ihren Gästen die regionalen Schätze der Natur und Kulturstätten näherbringen wollen. Gut zwei Dutzend von ihnen bieten Führungen an, so wie die Buchautorin Monika Hauke („Wanderungen für die Seele – Wälder in Nordrhein-Westfalen“), die unter anderem mit Familien die Bislicher Insel erkundet, oder Wilfried Küsters aus Wachtendonk, der zum Waldbaden einlädt.

Kontakt: Tel. 02821 7139880, www.niederrhein-guides.de

Niederrhein Route

Kaum zu glauben, aber wahr: Das längste Radwegenetz Deutschlands gibt es am Niederrhein. Zwischen Emmerich im Norden und Übach-Palenberg im Süden können Fietser mehr als 2000 Kilometer zurücklegen. Es gibt auch Tagestouren. Die Strecken sind weiterstgehend kindertauglich, denn das Land ist platt und die Wege gut ausgeschildert (blaues Band und rote beziehungsweise grüne Spitze). Die Routen führen meist auf asphaltierten Straßen durch Felder und Wälder, entlang des Rheins auch auf Deichen und Dämmen.

Kontakt: Tel. 2162 817903, www.niederrhein-tourismus.de

Kernie’s Wunderland, Kalkar

Willkommen im Schlaraffenland: Rund um den Kühlturm des „Schnellen Brüters“ in Kalkar (ist bekanntlich nie ans Netz gegangen) hat der Niederländer Hennie van der Most seinen Freizeitpark aufgebaut. Kernie’s Wunderland bietet mehr als 40 Attraktionen für Kinder von drei bis zwölf Jahren. Im Eintrittspreis enthalten sind unbegrenzt Getränke (Softdrinks, Kaffee und Tee) sowie Pommes und Softeis. Am dritten und vierten Oktoberwochenende wird Halloween gefeiert – mit Kürbisschnitzen, Fratzenschminken und einem verwunschenen Gruselhaus.

Kontakt: Tel. 02824 9100, www.wunderlandkalkar.eu

Kletterwald Niederrhein, Hinsbeck

Der Kletterwald Niederrhein hat einen neuen Standort gefunden. Statt in Süchteln ist er nun an den Ortsrand von Nettetal-Hinsbeck im Naturpark Maas-Schwalm-Nette umgezogen, nahe der Vier-Seen-Platte. Auf einer Fläche von mehr als 20.000 Quadratmetern können Besucher neun Parcours mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und insgesamt 125 Kletterelementen wie Netzbrücken, Bohlen, Schaukeln, Seilbahnen, Surfbrettern und Tarzan-Sprüngen in einer Höhe von ein bis 15 Metern erobern. Um zu klettern, muss man mindestens sechs Jahre alt sein. Die Nutzung der Parcours ist größenabhängig.

Kontakt: Tel. 02153 1389844, www.kletterwald.net