Explosive Fracht Bombe in Bedburg-Hau kam mit Laster aus Duisburg

Bedburg-Hau · Ein Lastwagen hat unbemerkt eine Fünf-Zentner-Bombe aus dem zweiten Weltkrieg in einer Ladung Schutt zu einer Recycling-Anlage nach Bedburg-Hau gefahren. Dort fiel sie einem Baggerfahrer auf, der die Behörden alarmierte. Der Kampfmittelräumdienst rückte an und entschied: Sprengung.

 Nach der Sprengung blieb nur ein Krater zurück.

Nach der Sprengung blieb nur ein Krater zurück.

Foto: Feuerwehr Bedburg-Hau

Die Bombe, die am Mittwochabend in Bedburg-Hau kontrolliert gesprengt wurde, hatte einen heiklen Anreiseweg hinter sich. Wie die Polizei des Kreises Kleve bestätigt, befand sich die explosive Fracht an Bord eines Lastwagens, der Schutt aus Duisburg geladen hatte. Der Schutt sollte in einer Recycling-Anlage in Bedburg-Hau zerkleinert werden. Gegen 12 Uhr fiel dann einem Baggerfahrer der Anlage die Fünf-Zentner-Bombe auf, wie ein Sprecher des Ordnungsamts unserer Redaktion sagte. Gleich an zwei Stellen hatte man also Glück: Der Fahrer des Lasters, der die Bombe unbemerkt von Duisburg nach Bedburg-Hau gefahren hatte. Und der Baggerfahrer, dem die Bombe rechtzeitig aufgefallen war.