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Kleve: Elternbeiträge für die Kitas in Kleve sinken

Kleve : Elternbeiträge für die Kitas in Kleve sinken

Die Beiträge für Kinder in Kindertageseinrichtungen in der Stadt Kleve werden sinken: Damit die Einnahmen nicht höher als 13 Prozent des Kindpauschalenbudgets beträgt, wie es der Rat der Stadt 2016 beschlossen hatte, werden die Beiträge zum 1. August 2018 um zehn Prozent reduziert. Das empfahl der Jungendhilfeausschuss dem Rat der Stadt Kleve, der am Mittwoch, 16. Mai, 17 Uhr im Rathaus der Stadt Kleve tagt, nach kurzer Diskussion einstimmig. Einig war sich die Politik, dass die Stadt, die zunächst eine Senkung von 14,7 auf 13,8 Prozent vorschlug, tatsächlich die einst beschlossenen 13 Prozent erreichen soll. Dafür wird Kämmerer Willibrord Haas dem Rat die entsprechenden neuen Zahlen vorlegen. Außerdem werden die Beiträge für die höchste Stufe angepasst, die Jahreseinkommen über 140.000 Euro betreffen. Davon sind in Kleve allerdings nur 13 Eltern betroffen.

Sabine Ganser und Laura Herrenhof von der Klever Netzgruppe stellten die Mutter-Kind-Betreuung für von Obdachlosigkeit bedrohte junge Frauen vor. Die finden hier nicht nur Unterstützung sondern in den neuen, schön eingerichteten Räumen an der Emmericher Straße auch ein Stück zuhause. Sie lernen kochen, gehen einer Ausbildung nach. "Die jungen Mütter kommen oft schon schwanger zu uns", sagt Ganser. Die Frauen sind im Schnitt bis 28 Jahre alt und kommen aus dem Stadtgebiet Kleve. Das Angebot sei bewusst niederschwellig. "Die Idee ist, denen eine Hilfe zukommen zu lassen, die sie nötig haben", sagt Herrenhof. Der Verein lebt von Zuschüssen, wie die von der Stadt Kleve, und vor allem auch von Spendern.

Die Erweiterung der SOS-Kindertagesstätte an der Kalkarer Straße wird von der Stadt vorfinanziert. 120.000 Euro bekommt der Träger, das SOS-Kinderdorf, als festen Zuschuss, und 810.000 Euro als Vorfinanzierung. Dort werden 40 zusätzliche Kita-Plätze entstehen.

(mgr)