Kreis Kleve: Eisglätte: TK prüft Regress

Kreis Kleve: Eisglätte: TK prüft Regress

Dieser Winter wird teuer. Allein im Januar verunglückten am Niederrhein über 900 Versicherte der Techniker Krankenkasse (TK). Damit stieg die Zahl der Unfälle um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Bundesweit registrierte die TK in den ersten vier Wochen rund 49 000 Unfallmeldungen. "Verantwortlich für den Anstieg kann nur die wochenlange Schnee- und Eisglätte sein", so Beate Hanak, Sprecherin der TK in Kleve. "In den kommenden Wochen werden wir prüfen, inwieweit wir Regressansprüche geltend machen können, zum Beispiel, wenn ein Fremdverschulden durch Vernachlässigung der Räum- und Streupflicht vorliegt."

Je nach Verletzung fallen Behandlungskosten zwischen einigen hundert bis hin zu mehreren tausend Euro an. Die Ausgaben für eine medizinische Versorgung eines Armbruchs liegen bei rund 600 Euro.

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Info Ein Oberschenkelhalsbruch mit Ersatz des Hüftgelenkes schlägt mit knapp 13 000 Euro zu Buche, so die TK.

(RP)