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Kleve: Ein neuer Polizist für die Klever City

Kleve : Ein neuer Polizist für die Klever City

Ein neuer "Polizist zum Anfassen" – wie sich die Bezirksdienstbeamten selber nennen – hat in der Klever Stadtmitte seinen Dienst angetreten. Polizeihauptkommissar Udo Tück soll am Bahnhof, in Innenstadt und Oberstadt sowie den umliegenden Gebieten für ein sicheres Umfeld sorgen.

In Kleve, Kranenburg, Bedburg-Hau und Kalkar gibt es acht Bezirksdienstbeamte. "Sie sind Ansprechpartner für die Bürger. Gerade für Hilfebedürftige sind sie kompetente Gesprächspartner", sagt Polizeisprecherin Manuela Schmickler.

Auch Tück möchte in der Stadtmitte ein "offener Ansprechpartner für alle sein und sich auch um die alltäglichen Probleme kümmern". Er ist 52 Jahre alt und seit über 30 Jahren Polizeibeamter. Er wohnt in Emmerich, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Der sportbegeisterte Beamte versieht seit 1987 in der Kreispolizeibehörde Kleve Dienst. Nach Wachdienstzeiten in Kalkar und Kleve sammelte er Erfahrungen in Stabsdienststellen in Kleve. Nun suche er wieder den direkten Kontakt zu den Bürgern.

Die Bezirksdienstbeamten prägen durch sichtbare Präsenz und persönliche Ansprechbarkeit den engen Kontakt zwischen der Bevölkerung und der Polizei, heißt es bei der Polizei. Außerdem halten Tück und seine Kollegen den Kontakt zu Schulen und Kindergärten. Die Kinder bekommen von ihren Bezirksdienstbeamten Verhaltenshinweise, ihnen wird der Notruf 110 erläutert und sie können die Polizeidienstfahrzeuge besichtigen. So werde Vertrauen geschaffen und die Kinder würden lernen, dass sie Polizisten jederzeit ansprechen und um Rat und Hilfe fragen können. Aber auch in der Verkehrsüberwachung und bei der Vollstreckung von Haftbefehlen sind Bezirksdienstbeamte im Einsatz.

(RP)