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Kleve: Ein neuer Entwurf für Materborn

Kleve : Ein neuer Entwurf für Materborn

Der in die Kritik geratene Plan für einen Großbau, der anstelle der jüngst abgerissenen Kirche in Materborn entstehen soll, ist überarbeitet worden. Im Bauausschuss der Stadt Kleve, der gestern am frühen Abend tagte, stellte Technischer Beigeordneter Jürgen Rauer die veränderten Pläne vor. Der Bau ist zwar immer noch 64 Meter lang, soll jetzt jedoch optisch in drei Baukörper unterteilt werden. Auch soll das künftige Gebäude keine dunkle Fassade mehr bekommen, sondern einen hellen Eindruck machen, so Rauer. Der das Gelände teilende Weg soll auf 2,5 Meter verbreitert werden, damit die städtischen Fahrzeuge dort besser hindurch kommen. Außerdem wurde der ganze Bau einen Meter weiter zurückgenommen. Das Gebäude wird in der Straßenflucht optisch deutlich hinter dem Pastorat liegen, erklärte Rauer. Die Oberkante des dreigeschossigen Flachdachhauses soll der Firsthöhe des Pastorates und des Hofes entsprechen, so der technische Beigeordnete weiter. Die Planung wird in den Fraktionen diskutiert.

Der Bau an der Ecke Bahnhofstraße/ Bahnhofplatz/ Lohengrinstraße wird mit neuer Mehrheit dem Rat empfohlen: Einst in der Ratssitzung abgelehnt – er ragte 1,2 Meter zu weit in den Straßenraum – bekam der neu eingereichte, gleiche Plan jetzt dank der Stimmen von CDU und FDP eine Mehrheit.

Der Vorplatz mit Treppenanlage zum Kanal vor der künftigen Volksbank soll so verschoben werden, dass der Platz gegenüber der Platzanlage des Hotels liegen wird. Darüber werden die Fraktionen beraten. Mit den Anwohnern der Spyckstraße soll am 2. Juli nochmals über das dort umstrittene Bauvorhaben zweier Mehrfamilienhäuser diskutiert werden.

Die von allen erwartete Information über die Minoritenplatz-Bebauung blieb aus. KOMMENTAR

(RP)