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Kleve: Ein guter Start ins Weihnachtsgeschäft

Kleve : Ein guter Start ins Weihnachtsgeschäft

Das erste Adventswochenende ist im Klever Einzelhandel gut angelaufen. Jede Woche locken neue Aktionen.

Die Deutschen wollen mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben - das zumindest zeigen die Ergebnisse einer Umfrage der GfK-Konsumforscher. Den Einzelhandel freut's, auch in der Klever Innenstadt versprechen sich Händler einiges, schließlich ist auch der Kundenstrom aus den Niederlanden ungebrochen. Wieder ganz oben auf den Wunschlisten: Elektro-Artikel wie Handys, Tablets und Spielekonsolen.

Zwischen Hagsche Straße und Herzogbrücke bieten gleich mehrere Läden große und kleine Geräte, die das Leben erleichtern sollen. Von alteingesessenen Geschäften wie Elektro Hentz und Thies über eine Vielzahl an Handygeschäften bis hin zum Saturn-Markt. Dessen Geschäftsführer Max Ingo Festing ist hochzufrieden mit dem ersten Adventswochenende. "Wir haben etwa 20 Prozent mehr Kunden im Vergleich zum ersten Wochenende im vergangenen Jahr", sagt Festing. Besonders angesagt seien Geräte, die das Zuhause vernetzen. Smartphones, die den Fernseher steuern - Uhren, die Nachrichten anzeigen können.

Zudem haben Branchengrößen wie Apple, Microsoft und Sony kurz vor der umsatzstärksten Zeit des Jahres einige neue Geräte auf den Markt gebracht. "Die neuen Spielekonsolen sind extrem beliebt, wir bekommen noch neue Lieferungen", versichert Festing. Praktisch: Gutschein- und Guthabenkarten, mit denen sich die Beschenkten am Ende selbst aussuchen können, wofür sie verwendet werden. "Gerade bei den Guthabenkarten für digitale Plattformen verkaufen wir deutlich mehr", sagt Festing. Ein Weg, den Internet-Markt auch in die Geschäfte der Fußgängerzone zu holen. Mehr als die Hälfte der Deutschen wollen dort zuschlagen, noch mehr machen sich online schlau, bevor sie den Gang in die Geschäfte antreten. "Die Kunden sind heute viel informierter als früher", sagt Thomas Hentz vom Elektro-Fachhandel in der Neuen Mitte. Die meisten hätten eine klare Vorstellung davon, was das neue Gerät können muss. "Ich brauche einen Fernseher", sagen nur noch wenige, meint Hentz. Dabei gehe der Trend in die Richtung, dass Kunden verstärkt auf Qualität setzen. "Es geht nicht mehr nur darum, den größten Bildschirm zu haben", sagt er. Das Bild soll scharf sein, der mit dem Internet verbundene Smart-TV ist mittlerweile Standard. Etwas abgeebbt sei der Wirbel um die 3D-Systeme. Seit 52 Jahren existiert das Geschäft in Kleve, dank des Anschlusses an die Neue Mitte habe man gerade in der Vorweihnachtszeit immer wieder Neukunden. "Wir profitieren von unserer guten Lage", sagt Thomas Hentz.

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Flankiert werden soll der Weihnachtseinkauf in den kommenden Wochen bis zum Fest von Aktionen des Klever City Netzwerks. Am Samstag wurden auf dem Koekkoeksplatz Märchen vorgelesen, in der kommenden Woche ziehen 4,50 Meter hohe goldene und silberne Figuren durch die Innenstadt. Im Forstgarten lockt derweil der Klever Weihnachtsmarkt mit einem Streichelzoo und seinen Buden. Am 13. Dezember öffnen die Geschäfte in Kleve bis 22 Uhr, dann sorgt auch eine Harfenspielerin für weihnachtliche Atmosphäre

(RP)