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Eichenprozessionsspinner im Wildgehege: Betreten auf eigene Gefahr

Eichenprozessionsspinner : Wildgehege: Betreten auf eigene Gefahr

Im Wildgehege in Reichswalde warnen Schilder Waldbesucher vor dem Eichenprozessionsspinner. Die Brennhaare der Raupe können heftige Reaktionen auslösen.

Im Wildgehege in Reichswalde tritt derzeit der Eichenprozessionsspinner vermehrt auf. Darauf hat nun der Forstamt Kleve den Verein Wildgehege aufmerksam gemacht. Der Eichenprozessionsspinner ist ein Schmetterling. Die Brennhaare der Raupe oder auch direkter Kontakt können beim Menschen schwere Hautreaktionen und Juckreiz auslösen. Die Eichen im und rund um das Wildgehege seien weitestgehend befallen, sagt Thomas Eis, zweiter Vorsitzender des Vereins. „Das Betreten des Waldes ist bis auf weiteres auf eigene Gefahr“, warnt Eis. Der Verein hat auch entsprechende Warnschilder auf dem Areal aufgestellt. In der Nähe von Siedlungen werden die Raupen bekämpft. Ob das Forstamt tätig wird, ist derzeit noch nicht klar, es war am Donnerstag für unsere Redaktion nicht zu erreichen. Text: cat/Foto: mvo