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Kalkar: Dirk Hupe in Kalkar - aus Text werden Bilder

Kalkar : Dirk Hupe in Kalkar - aus Text werden Bilder

Textmarkierungen, Verzeichnungen, Vernetzungen. Was der Künstler Dirk Hupe auf die Leinwand bringt, hat immer mit Sprache zu tun. Selten ist sie aber aber als solche zu lesen. "Bild und Text gehören bei mir zusammen, Wörter sind zu Bildern geworden und umgekehrt", sagt Hupe. Sprachbilder eben.

Am morgigen Sonntag, 7. September, 12 Uhr, feiert die Ausstellung des Ruhrgebietkünstlers im Museum Kalkar Vernissage. Zur Eröffnung spricht Jörg Happel vom Niederrheinischen Kunstverein. "Die Ausstellung bietet auch für uns eine Möglichkeit, über den Schüsselrand hinauszublicken. Ich bin mir sicher, dass seine Werke für Gesprächsstoff in Kalkar sorgen werden", sagt Karl-Ludwig van Dornick, Vorsitzender der Freunde Kalkars. Buchstaben sind deformiert, abstrahiert, zerstört und überdeckt.

"Für eine Werkreihe habe ich Zitate von Samuel Beckett und Ludwig Wittgenstein einfließen lassen", sagt Hupe. Das Logische werde mit dem Absurden kombiniert. "Im Katalog habe ich die Stellen angegeben, so dass jeder den Schritt nachvollziehen kann", sagt Hupe.

Inwieweit Sprache und Bilder Wirklichkeit darstellen, hinterfragt der 1960 in Essen geborene Künstler, der in Mühlheim, Duisburg und Gelsenkirchen lebt und arbeitet. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog und eine Edition in geringer Auflage. Die Schau ist bis zum 19. Oktober zu sehen, Informationen auch im Internet unter www.freunde-kalkars.de und www.dirk-hupe.de

(RP)