„Wunderlight“ ist erwacht So ist das Dino-Spektakel im Wunderland Kalkar

Kalkar · Bis zum 25. Februar erobern die Dinosaurier das Wunderland Kalkar, das sich für diese Zeit in das „Wunderlight“ verwandelt. Die Organisatoren haben sich auch wieder eine Geschichte dazu ausgedacht. Was Besucher erwartet.

Kleine und große Dinosaurier-Experten erkennen natürlich einen echten Triceratops, wenn er vor ihnen steht.

Kleine und große Dinosaurier-Experten erkennen natürlich einen echten Triceratops, wenn er vor ihnen steht.

Foto: Anja Settnik

In der Weihnachtszeit leuchtet der Familienpark des Wunderlands Kalkar immer festlich, in diesem Jahr sind die Wochenenden zu besonderen Events für die ganze Familie erklärt worden. Unter dem Titel „Wunderlight Kalkar“ geht es um die eigentlich seit Millionen Jahren ausgestorbenen Tiere, die in kaum einem Kinderzimmer fehlen: Dinosaurier. Als „Dino Glow Adventure“ verwandeln sie den Park noch bis zum 25. Februar. Während der Ferien gibt es den effektvollen Spaß sogar täglich.

Die ersten Besucher haben die Urzeitechsen, die im Kalkarer Kinderpark gar nicht zum Fürchten sind, sondern eher freundlich wirken, schon gesehen. Wem schauen zu harmlos ist, der kann zwischendurch auch – je nach Alter – im Bähnchen oder im Karussell fahren, zum Austoben dient ein Indoor-Spieplatz. Auch gibt es eine interaktive Show mit sich bewegenden Dinos gibt es. Im Brütermuseum lässt sich zudem einiges lernen über die Wesen aus längst zurückliegender Zeiten. Am Ende des Abenteuers erwartet die fleißigen Forscher ein Diplom und eine kleine Überraschung.

Wie frisch aus dem Ei geschlüpft: Die Dinosaurier im Wunderland Kalkar sind ganz harmlos – versprochen.

Wie frisch aus dem Ei geschlüpft: Die Dinosaurier im Wunderland Kalkar sind ganz harmlos – versprochen.

Foto: Anja Settnik

Die Verantwortlichen des Wunderlands haben sich wieder eine Geschichte hinter dem Event ausgedacht: „Seit Jahren wird im alten Atomkraftwerk von Kalkar bei einem streng geheimen Projekt daran gearbeitet, die Dinosaurier wieder zurück auf die Erde zu bringen. Endlich tragen die Experimente Früchte“, heißt es im Pressetext. „Diesen Winter werden die Dinosaurier in und um den Kühlturm des Wunderland Kalkar freigelassen.“ Aber egal, ob Pflanzen- oder Fleischfresser: Vor diesen Dinos braucht niemand Angst zu haben.

Marten Foppen, der Geschäftsführer des Wunderlands Kalkar, freut sich, jetzt etwas für die ganze Familie anbieten zu können, nachdem die vergangenen Monate ja im Zeichen des Gruselns standen: Die Horror-Nights hatten sich eher an junge Erwachsene gerichtet und kamen, versichert Foppen, sehr gut an. „Anfangs hatten uns Youtuber und Influencer auch auf einige nicht so gelungene Sachen aufmerksam gemacht. Mir sagte aber jemand: Als er nach einigen Wochen ein zweites Mal die Horror-Nights besuchte, sei es viel besser gewesen. Da hatten die Darsteller viel dazugelernt, da passten Licht und Geräusche. Das freut uns, denn es ist klar, dass wir noch lernen müssen. Andere Freizeitparks haben damit langjährige Erfahrung, für uns war es die erste Ausgabe.“ Aber nicht die letzte, versichert der Wunderland-Chef, auch in den kommenden Jahren wird im Herbst die Grusellust bedient.

Für die Geschäftsführung des Unterhaltungs- und Messezentrums sei es wichtig, Veranstaltungen zu haben, die es ermöglichen, das Wunderland das ganze Jahr über geöffnet zu halten: „Wenn die Mitarbeiter durchgehend arbeiten können, dann gehen sie nicht weg.“ Die Beschäftigten seien flexibel: Am Wochenende im Park arbeiten, während der Woche das Tagungsgeschäft betreuen, nur so könne es funktionieren. Außerdem finden eine Menge Messen statt, zu den Feiertagen stehen auch wieder gastronomische Events an.

Die Parkeröffnung zur neuen Saison steht Ende März 2024 an. „Bis dahin haben wir auch einen neuen Themenbereich gebaut“, kündigt Marten Foppen an. Wie immer mit einem Angebot, das Kindern bis etwa zwölf Jahre gefallen soll.

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