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Kleve-Materborn: Digitale Prunksitzung der Germania

Kleve-Materborn : Digitale Prunksitzung der Germania

In der Materborner Mehrzweckhalle wurde fernab von Twitter, E-Mail und Facebook feinster Fastelowend geboten.

Ja, ja, wenn Germania das Narrenzepter schwingt, dann ist ein toller, bunter Karnevalsabend garantiert, der über Stunden Frohsinn und bester Unterhaltung garantiert. So auch bei der ersten Prunksitzung in der restlos ausverkauften Materborner Mehrzweckhalle, zur der sich die Spielleitung um Frank Konen, Sabine Naß und Marion Röös wieder einiges hatte einfallen lassen, um die humorhungrigen Gäste in die Welt der Digitalisierung zu entführen.

Um es gleich vorweg zu nehmen: das ist der Germania mehr als gelungen. Denn bis in die Haarspitzen motiviert verbreiteten die Akteure Frohsinn und gute Laune. Genau in diese brodelnde Stimmung tauchte auch Maarten, der lachende Karnevalsprinz der Schwanenstadt samt wie immer prächtiger Garde ein, dem, wie überhaupt allen auf der Narrenbühne, ein grandioser Empfang bereitet wurde.

Und der begann bereits mit dem Einzug des Elferates und dem glänzend aufgelegten Frank Konen, der als Sitzungspräsident durch diesen fulminanten Abend führte. Längst schon war das närrische Eis mit dem Germania- und Mottolied gebrochen ehe die Jüngsten der Germania, die Sternchen (5 bis 8 Jahre), die Herzen der Karnevalisten endgültig mit ihrem Gardetanz berührten.

Die Germania Rainbows bei ihrem gefeierten Gardetanz in Materborn. Foto: Gottfried Evers

Ebenso wie Hannah Döhmen, die mit ihrer Schwester Ellen wortgewandt im feinsten Klever Platt auf das Motto des Abends einstimmte. Kurzum, einfach nur stark der Nachwuchs der Germania, dem die "Rotzblaagen" Christina Strähnz und Simon Döhmen witzig frech in nichts nachstanden. Warum stank wohl der Pups? Klar, damit auch Schwerhörige etwas davon hatten.

Auch "Kollegin" Lisbeth vom Materborner Daagblatt ließ im humorvollen Interview mit Ex-Bürgermeister Theo Brauer keine Fragen offen, die lieber "W-Lan" als "E-Lan" bevorzugten. Ein tolles Zweigespräch.

Ebenso herzerfrischend präsentierten Kathrin van de Louw und Fabian Hendricks als "de Pönnekes" Ilse und Hein Hempel den typischen Sonntagabend im Klever Wohnzimmer.

Witzig und spritzig wie eh und je Stimmungsgarant Markus Kock mit seiner Late Night Show, der gleichfalls die Digitalisierung auf das närrische Korn nahm. Hierzu passte den Abend über auch Tina Meier, als "Germania`s Alexa", die immer wieder an das digitale Zeitalter erinnerte.

Doch nicht nur die Lachmuskeln wurden bei der Germania bis auf das Äußerste strapaziert, auch für das Auge war bestens gesorgt. Denn egal, ob der Gardetanz der Germania Rainbows (ehemals Sternchen) oder der Lightnings, deren Tanz genauso wie auch der Showtanz der Jüngsten als kunterbunte Vogelkinder sowie die "Läkker Mädjes", die temperamentvoll eine Zeitreise in die Musikgeschichte und gewohnten kölschen Tön unternahmen, das Publikum war begeistert. Auch die gelungenen Parodien der Jecken Schüsterkes rundeten den kurzweiligen Germania-Abend ab, an dem sich auch die gesamte Verwaltungsspitze der Stadt Kleve (Bürgermeisterin Sonja Northing, Erster Beigeordneter Willibrord Haas und der Technische Beigeordnete Jürgen Rauer, die allesamt in Begleitung gekommen waren), prächtig amüsierten. Und damit dreimal Germania Helau!

(RP)