NRW-Krankenhausreform Welche Leistungen Kliniken im Kreis Kleve verlieren sollen

Kreis Kleve · Die geplante Neuordnung der Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen wird konkret. Wir geben einen Überblick, welche Leistungen an Kliniken im Kreis Kleve erhalten bleiben – und welche wegfallen sollen.

Das Klever Krankenhaus behält seine Kernaufgaben. Trotzdem soll es Veränderungen geben: Unter anderem soll der Austausch von Hüft- und Knieendoprothesen künftig nicht mehr durchgeführt werden.

Das Klever Krankenhaus behält seine Kernaufgaben. Trotzdem soll es Veränderungen geben: Unter anderem soll der Austausch von Hüft- und Knieendoprothesen künftig nicht mehr durchgeführt werden.

Foto: Evers, Gottfried (eve)

Mit einem Schreiben an die 234 Krankenhäuser des Landes hat in NRW die zweite Stufe der geplanten Krankenhausreform begonnen. Damit erfahren die Häuser, welche Behandlungen sie aus Sicht des NRW-Gesundheitsministeriums künftig noch anbieten und abrechnen sollen. Die Kliniken können sich bis zum 11. August dazu äußern. Bis zum Jahresende 2024 sollen die fünf Bezirksregierungen die entsprechenden Feststellungsbescheide verschicken. Ein erster Blick auf die Daten verrät: Während vor allem in Ballungsräumen das Angebot zum Teil erheblich ausgedünnt wird, sieht es im ländlichen Raum etwas anders aus. Ein Kahlschlag im Kreis Kleve ist nicht zu erwarten, dennoch gibt es Unterschiede zwischen den einzelnen Kliniken.