1. NRW
  2. Städte
  3. Kleve

Kleve: Die Zukunft der Klever Schullandschaft

Kleve : Die Zukunft der Klever Schullandschaft

Weit mehr als 500 Eltern waren am Dienstagabend (15. November) in die Mehrzweckhalle Materborn zur Schul-Informationsveranstaltung gekommen. Dort wurden zwei ernsthafte Optionen für die drei Kommunen vorgestellt: Drei Sekundarschulen oder zwei Sekundarschulen mit Gesamtschule.

Bei der Gründung einer Gesamtschule wäre allerdings Bedburg-Hau nicht mehr im Boot. "Da haben wir einen eindeutigen Ratsbeschluss und sind zudem an die Gesamtschule Goch gebunden", sagte Bedburg-Haus Bürgermeister Peter Driessen.

Der Blick soll nach vorne gehen, auf die Zukunft der Schullandschaft in Kleve, Kranenburg und Bedburg-Hau. Eine Zukunft, die das Schulsystem der drei Kommunen völlig um krempeln wird – wie auch immer die Elternbefragung und die daraus resultierende Entscheidung der Politik ausgehen wird.

Einen guten Griff hatten die Organisatoren bei den drei Schul-Fachleuten gemacht, die die neuen und alten Schulformen und die pädagogische Arbeit für die Zukunft vorstellen und erklären sollten: Allen voran Dr. Detlef Garbe, dessen Garbe-Consult die drei Kommunen berät, als Vertreter der Bezirksregierung Heinz Gniostklo, und nicht zuletzt die schulpolitische Sprecherin der Grünen im Landtag, Sigrid Beer.

Umso schlechter dagegen der Griff zur Technik: Die Projektionswand war so klein, dass man schon in der dritten Reihe der mit weit über 500 Eltern voll besetzten Halle keine Zahl mehr erkennen konnte. Nur Dank der guten Fachleute blieb die Sache verständlich.

  • Daniel Lindemann (32) ist der neue
    32-Jähriger an Parteispitze : Daniel Lindemann ist neuer FDP-Chef in Bedburg-Hau
  • Die ehemalige Anne-Frank-Hauptschule ist zurzeit Baustelle:
    Bildung in Mettmann : Platztausch von Gesamt- und Grundschule
  • Joachim Sczyrba ist seit 2012 Schulleiter
    Nettetal/Kaldenkirchen : Gesamtschule lehnt Kinder ab - Realschule nimmt viele davon auf

Drei Sekundarschulen, das heißt: In der Kisters-Realschule würde eine kleine entstehen, eine große in der Zusammenarbeit zwischen Realschule Hoffmannallee und Kranenburg und eine mittlere in der Zusammenarbeit zwischen Hauptschule-Rindern und Bedburg-Hau. Auf Anregung von Heinz Gniostko als Vertreter der Bezirksregierung sollten die drei Kommunen auch über den Erhalt einer Realschule nachdenken.

Mehr dazu lesen Sie am Donnerstag, 17. November, in der Rheinischen Post, Ausgabe Kleve.

(jul)