Kreis Kleve: Die Ziele der Metropolregion Rheinland

Kreis Kleve: Die Ziele der Metropolregion Rheinland

Landrat Wolfgang Spreen und Dr. Ernst Grigat, Geschäftsführer der Metropolregion Rheinland, kamen im Kreishaus zusammen, um über die Ziele der Metropolregion zu sprechen.

Der Kreis Kleve gehört zu den 35 Gründungsmitgliedern der Metropolregion Rheinland, die seit ihrer Entstehung im vergangenen Jahr den Auftrag hat, das Rheinland im nationalen, europäischen und globalen Wettbewerb zu positionieren und die Region als Wohn- und Wirtschaftsstandort noch attraktiver zu gestalten.

"Das Ziel aller Partner ist, die Wahrnehmung des Rheinlands als Metropolregion nach innen und außen zu stärken", fasst Grigat zusammen und liegt damit auf einer Linie mit Landrat Spreen. Beide Gesprächspartner unterstreichen, dass es darum gehe, die vielfältigen Kräfte der Metropolregion Rheinland zu bündeln und die bedeutenden Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft gemeinsam zu lösen. "Konkret stehen sehr aktuelle Themen im Vordergrund, wie Digitalisierung, Infrastruktur und Standortmarketing, die uns alle betreffen", nennt Spreen einige Schwerpunkte der Regionsarbeit.

Einig sind Spreen und Grigat auch darin, dass der Kreis Kleve als Wirtschaftsstandort mit großem Leistungsspektrum gut aufgestellt ist. "Wir bieten einen bedeutenden Logistikstandort mit hoher Wirtschaftskraft. Der Rhein-Waal-Terminal in Emmerich am Rhein und der Airport Weeze sind zwei Beispiele aus diesem Bereich", macht Spreen deutlich.

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Auch die Gründung der Hochschule Rhein-Waal gehöre zu den Meilensteinen der vergangenen Jahre. "Die Metropolregion wird von den Stärken ihrer einzelnen Mitglieder profitieren", verspricht Dr. Grigat. Dass Städte und ländliche Regionen unterschiedliche Ressourcen und Impulse mit in die Gemeinschaft der Metropolregion Rheinland bringen, ist allen Gründungsmitgliedern bewusst.

"Daran knüpfen wir an, denn für alle beteiligten Städte und Gemeinden ist es gewinnbringend, den Wirtschaftsstandort Rheinland weiterzuentwickeln und zu vermarkten. Wir sind auf einem guten Weg, die Herausforderungen zu lösen und freuen uns auf die Zusammenarbeit", blicken Landrat Spreen und Grigat optimistisch in die Zukunft.

(RP)
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