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Kleverland: Die Sensation fand nicht statt

Kleverland : Die Sensation fand nicht statt

Es muss nicht immer Hitchcock sein: Der eher unspektakuläre Ausgang der Kommunalwahl im Kleverland mit Favoriten-Siegen in allen vier Kommunen zeichnete sich schon während des angeblichen Wahlkampfes ab, der eigentlich so recht keiner war – verglichen mit den mehr als einmal in Schlammschlachten versunkenen Gefechten von anno dazumal.

Es muss nicht immer Hitchcock sein: Der eher unspektakuläre Ausgang der Kommunalwahl im Kleverland mit Favoriten-Siegen in allen vier Kommunen zeichnete sich schon während des angeblichen Wahlkampfes ab, der eigentlich so recht keiner war — verglichen mit den mehr als einmal in Schlammschlachten versunkenen Gefechten von anno dazumal.

Was vielleicht auch daran lag, dass sich die Herausforderer insgeheim doch weniger Chancen ausgerechnet hatten, als sie öffentlich verkündeten. Unterm Strich war jedenfalls, realistisch ohne jegliche Polit-Brille betrachtet, eine Sensation nirgendwo zu erwarten gewesen.

Spannender ist da schon der Blick auf die Überall-Mehrheitspartei CDU: Die verlor teilweise gegenüber 2004 (was angesichts des SPD-Tiefs in dem Jahr nicht verwundert) und konnte sich zum Beispiel in der Kreisstadt Kleve die absolute Mehrheit nicht wieder zurück holen — die Fortsetzung der schwarz-grünen Koalition war freilich schon im Vorfeld mehr oder weniger festgezurrt worden.

Auch die andere Volkspartei SPD betrieb nicht mehr als Schadensbegrenzung, nachdem sie sich daran gewöhnt hat, dass die 30-Prozent-Schallmauer im Moment hierzulande tatsächlich eine ist. Die Grünen mobilisieren ihre Stammwähler, mehr nicht, und die FDP profitiert fast allerorten vom Bundestrend — Richtung aufwärts.

(RP)