Die Klever Feuerwache ist wieder einsatzbereit

Sperrung aufgehoben : Die Klever Feuerwache ist wieder einsatzbereit

Die Gutachterin hält eine Belastung durch Asbestfasern für kaum möglich. Die Proben werden noch analysiert.

Die gesperrte Klever Feuerwache ist am Dienstag um 14 Uhr wieder freigegeben worden. Eine von der Stadt Kleve beauftragte Gutachterin hatte das Gebäude untersucht und war zu folgendem Schluss gekommen: „Eine Belastung durch künstliche Mineralfasern ist lediglich in geringem Maße möglich.“ Dies teilte die Stadt Kleve am Dienstag mit.

Wie berichtet, hatte die Stadt Kleve die Hauptfeuerwehrwache am vergangenen Mittwoch wegen Asbest-Verdacht geschlossen. Der Grund: Bei Rohrleitungsarbeiten im ersten Obergeschoss sowie im Treppenhaus zum Obergeschoss waren Isolierfasern freigesetzt worden. Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden, als sie die Baustelle sahen, skeptisch und informierten die Stadt. Daraufhin sperrte die Stadt zuerst den oberen und anschließend auch den unteren Teil der Hauptfeuerwehrwache. Durch die Stilllegung konnten bis Dienstag vier Einsatzfahrzeuge, drei Löschfahrzeuge und der Gefahrgutwagen nicht mehr genutzt werden.

Wie die Stadt weiter mitteilte, wurde eine Reinigung auf Vorschlag der Gutachterin durch eine Fachfirma durchgeführt. Mit Bindemitteln gereinigt wurden die unmittelbar betroffenen Bereiche des Treppenraums bis zum Schulungsraum sowie die angrenzenden Umkleidebereiche im Erdgeschoss. Zudem haben die Mitarbeiter die betroffene Abhangdecke gereinigt und ein Schreiner hat ein Loch verschlossen. „Ein Reinigen der Einsatzuniform mit der in der Fahrzeughalle vorhandenen Waschmaschine sowie ein feuchtes Abwischen der weiteren nicht waschbaren Einsatzkleidung wurden als ausreichend erachtet. Ebenso wurden die noch in der Fahrzeughalle verbliebenen Einsatzfahrzeuge von außen feucht gereinigt“, heißt es in der Mitteilung weiter.

Noch steht allerdings nicht mit letzter Gewissheit fest, ob die Klever Feuerwache wirklich frei von Asbest-Verunreinigungen ist. Nachdem nun Proben genommen wurden, müssen diese noch analysiert werden. Das soll „kurzfristig“ geschehen. Die Stadtverwaltung rechnet damit, dass die Ergebnisse bis Freitag, 14. Dezember, vorliegen.

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