Kleve: Die Karl-Kisters-Realschule Kleve ist bei Schülern beliebt

Kleve : Die Karl-Kisters-Realschule Kleve ist bei Schülern beliebt

576 Schüler aus Kleve und Bedburg-Hau werden im kommenden Schuljahr von ihren Grundschulen an die weiterführenden Schulen in der Kreisstadt gehen. Nur fünf wollen zum Collegium Augustinianum Gaesdonck nach Goch, zwei zur Gesamtschule nach Goch und ein Kind möchte an die Realschule nach Kalkar.

"Das sind die Anmeldezahlen, nicht die Zahlen der Schüler, die dann auch an die Schulen gehen", sagte Kleves Bürgermeister Theo Brauer, der gestern am frühen Abend auf Anfrage von Jörg Cosar (CDU) im Rat der Stadt verkündete: 134 Anmeldungen liegen für die Karl-Kisters-Realschule vor, 89 für das Konrad-Adenauer-Gymnasium (davon 36 für den Montessori-Zweig), 114 Anmeldungen für das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium, 81 für die Sekundarschule und schließlich 158 für die Gesamtschule. Tatsächlich wird die Kisters-Realschule nicht alle 134 angemeldeten Schüler aufnehmen können. Die endgültige Verteilung der Schüler soll in den kommenden Wochen mitgeteilt werden.

Cosar wollte zudem wissen, was die in Aussicht gestellten neuen Architekten-Stellen in der Stadt für den Umbau und die Sanierung der Klever Schulen machen. Hauptamtsleiterin Bettina Keysers erklärte, dass beide Stellen zum 1. April besetzt werden sollen.

Ebenfalls auf Nachfrage von Cosar erklärte Kleves Kämmerer Willibrord Haas, dass die Verlegung des Bushäuschens als Obdachlosen-Treff vom jetzigen Standort hin zum Platz unmittelbar gegenüber der Post noch einmal überdacht werden soll. Es gebe auch Raum neben der Post. Cosar hatte angemahnt, dass man diesen Treffpunkt nicht so auf dem Präsentierteller stellen dürfe.

Auf Antrag der Grünen soll die Stadt einen Mitarbeiter einstellen, der vorhandene Geldtöpfe bei Stiftungen und aus EU-Fonds anzapfen und so "Drittmittel" für Projekte in Kleve einwerben kann. Zunächst soll sich dieser Mitarbeiter auf die Bereiche Stadtplanung, Kultur und Soziales konzentrieren, Nach zwei Jahren soll die Stadt prüfen und dann endgültig entscheiden, ob die Stelle beibehalten werden soll. "Solche Mitarbeiter sind in Universitäten und Hochschule gang und gäbe", sagt Grünen-Fraktionschefin Hedwig Meyer-Wilmes. Kämmerer Haas rechnete vor, dass die Stelle für zwei Jahre gerechnet 100 000 Euro kostet - aber deutlich mehr Geld einwerben sollte.

(RP)