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Die Hochschule Rhein-Waal ging mit Studenten der Frage nach, wie sich das Verhältnis zwischen Deutschland und der USA vor der Wahl darstellt.

Hochschule Rhein-Waal : Vor US-Wahl: HSRW-Projekt über Deustchland und die USA

Die Hochschule Rhein-Waal ging mit Studenten der Frage nach, wie sich das Verhältnis zwischen Deutschland und der USA vor der Wahl in den Vereinigten Staaten darstellt.

Noch wenige Tage bis zu den Wahlen in den USA. Alexander Brand, Professor für Politik an der Fakultät Gesellschaft und Ökonomie der Hochschule Rhein-Waal (HSRW), Joshua Spero von der Fitchburg State University in Kleves Partnerstadt und Klaus Hegemann, Professor für Betriebswirtschaftslehre an der HSRW, gingen der Frage nach, wie sich das US-amerikanisch-deutsche Verhältnis aus der Perspektive der Studierenden im Wahljahr in den USA darstellt. Daraus wurde ein Forschungsprojekt, dass trotz Corona weiter lief und jetzt, wenige Tage vor der Wahl noch einmal ein Zwischenergebnis der Befragungen darstellt. „Wir wollten vor allem mit Blick auf die jungen Menschen, also auf die Zukunft sehen, wie man zur deutsch-amerikanischen Freundschaft steht“, sagt Hegemann.

Da steht die Frage nach der Partnerschaft zwischen den USA und Deutschland oben auf der Agenda: Die Professoren und ihre Studierenden fragten, ob sie gestärkt werden solle: 47 Prozent stimmen eher zu, 20 Prozent sind neutral, 18 Prozent stimmen zu, 14 Prozent stimmen (eher) nicht zu. Eine verhaltene Reaktion pro deutsch-amerikanische Freundschaft.

Auch fragte die Untersuchung nach den engen Beziehungen und dem intensiven Austausch zwischen europäischen und amerikanischen Studenten: 46 Prozent stimmen eher zu, 37 Prozent stimmen zu, dass sie wichtig seien. Eine überwältigende Mehrheit gegenüber den sieben Prozent die eher stimmen (eher) nicht zustimmen.

Wohl der Wahrnehmung des amerikanischen Präsidenten Donald Trump geschuldet sind die Aussagen zur Entwicklung des Amerika-Bildes bei jungen Menschen. Das hat sich in den letzten sechs Monaten nämlich deutlich verschlechtert, sagen 46 Prozent der Befragten. 32 Prozent meinen immerhin noch, dass es sich verschlechtert hat. Und nur sechs Prozent der Befragten glauben, dass es sich verbessert hat. Spannend ist auch eine Frage nach den „Fake-News“. Da schätzen sich gut 80 Prozent der Befragten ein, dass sie gut oder sehr gut gefälschte von nicht gefälschten Nachrichten unterscheiden können, 19 Prozent sind dagegen unsicher.