Die FDP Bedburg-Hau will einen Unfallschwerpunkt entschärfen.

Bedburg-Hau : FDP Bedburg-Hau: „Es ist ein Trauerspiel“

Die Liberalen fordern: Kreuzung Johann-van-Aken-Ring und Uedemer Straße muss endlich sicherer werden.

(RP) Seit Jahren ist der Knoten Uedemer Straße (L 362) / Johann-van-Aken-Ring in Bedburg-Hau als Unfallhäufungsstelle bekannt. Diverse kostenneutrale Maßnahmen in der Vergangenheit brachten dabei keinen Erfolg und haben stattdessen, wie die Straßenverengung, die Situation durch Staubildung sogar verschärft. Auch das eingeführte Tempolimit brachte aus Sicht der FDP-Fraktion im Rat der Gemeinde Bedburg-Hau wenig Sicherheit.

Seit 2014 setzt sich die Fraktion für eine Entschärfung des Unfallschwerpunktes ein. Anträge und Initativen der Liberalen, wie der Bau eines Kreisverkehrs blieben bisher erfolglos. Auch eine alternative Ampelanlage hatten sie anregt und eine Anfrage im Landtag gestellt. Leider erfolglos. Der Unmut über die fehlende Handlungsbereitschaft unter anderem des Landesbetriebs Straßen.NRW verärgert auch die Anwohner.

„Ein Trauerspiel, wenn man bedenkt, dass die Kreuzung seit 2007 als Unfallschwerpunkt eingestuft wurde“, wundern sich die Mitglieder der FDP im Rat der Gemeinde. Nicht zuletzt auch wieder wegen eines schweren Verkehrsunfall mit Verletzten Ende März. Grund genug für die Liberalen, wieder bei der Verwaltung eine Anfrage nach dem Sachstand und den aktuellen Unfallzahlen und verletzten Personen zu stellen. „Ebenso interessiert uns eine Beurteilung der sog. Unfallkommission, ob die Einrichtung der 50er-Zone den gewünschten Erfolg brachte oder ob nicht doch mittlerweile die Errichtung eines Kreisverkehrs / alternativ Ampelanlage für sinnvoller gehalten wird“, erläutert der Michael Hendricks als Fraktionsvorsitzender den Inhalt der Anfrage an das Ordnungsamt der Gemeinde. Die Antwort aus dem Rathaus ließ nicht lange auf sich warten: „Der Bürgermeister wird in der nächsten Ratssitzung über den Kreuzungsbereich berichten.“ Die Liberalen im Rat hoffen, dass ihre Fragen ausreichend beantwortet werden und wollen damit weiterhin auf eine Lösung für mehr Sicherheit an der Kreuzung drängen.