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Die Arbeitslosigkeit im Kreis Kleve geht auch im November zurück

Zahlen für November : Arbeitslosigkeit im Kreis Kleve geht weiter zurück

Im November waren im Kreis Kleve 7915 Menschen arbeitslos gemeldet – ein Rückgang um 198 Personen oder 2,4 Prozent gegenüber dem Vormonat.

Im Vergleich zum Vorjahr liegt die Arbeitslosigkeit um 1221 Personen oder 13,4 Prozent niedriger. Die Arbeitslosenquote ging gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 4,7 Prozent zurück (Vorjahr: 5,4 Prozent).

Im Bereich der Arbeitslosenversicherung (Agentur für Arbeit, SGB III) nahm die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat um 49 Personen oder 1,7 Prozent auf 2794 Personen ab. Gegenüber dem Vorjahresmonat sind es 1124 Personen oder 28,7 Prozent weniger. Im Bereich der Grundsicherung (Jobcenter, SGB II) werden aktuell 5121 arbeitslose erwerbsfähige Hilfebedürftige betreut. Das sind 149 Personen oder 2,8 Prozent weniger als im Vormonat und 97 Personen oder 1,9 Prozent weniger als im November 2020. Aus einer Beschäftigung am Ersten Arbeitsmarkt meldeten sich im November 836 Personen arbeitslos. Gleichzeitig meldeten sich 791 Personen aus der Arbeitslosigkeit ab, um eine Beschäftigung am Ersten Arbeitsmarkt aufzunehmen.

„Der Arbeitsmarkt holt kontinuierlich auf, was im November zu einem weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit geführt hat. Dieser fällt stärker aus als in den letzten Jahren. Insbesondere Menschen unter 25 Jahren profitieren von der Erholung des Arbeitsmarktes im Kreis Kleve. Ihre Zahl liegt überproportional unter den Werten des Vorjahres“, sagt Barbara Ossyra, Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit in Wesel.

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Im November meldeten die Arbeitgeber im Kreis Kleve 603 neue Stellen. Das sind 122 Stellen oder 25,4 Prozent mehr als im Oktober und 143 Stellen oder 31,1 Prozent mehr als vor einem Jahr.

So schätzt Ossyra die weitere Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt ein: „Diese hängt vom weiteren Pandemiegeschehen ab. Ein beruhigendes Signal für die Unternehmen in der Region ist sicher, dass die Erleichterungen für den Bezug des Kurzarbeitergeldes bis Ende März 2022 verlängert wurden.“