Kleve: Der Weg zur Lösung

Kleve : Der Weg zur Lösung

Das Werkstattverfahren über die Entwicklung der Klever Unterstadt und eine Lösung für das Rathaus-Problem in Kleve endete am 7. Juni 2009 mit der Bürgerbefragung. Damals entschieden sich die Bürger für die Variante C "Sanierung des Rathauses" mit einem Entwurf von Astoc GmbH&Co, aus Köln in Zusammenarbeit mit Gunnar Ader von Ader und Kleemann Architekten Kalkar.

Das Werkstattverfahren über die Entwicklung der Klever Unterstadt und eine Lösung für das Rathaus-Problem in Kleve endete am 7. Juni 2009 mit der Bürgerbefragung. Damals entschieden sich die Bürger für die Variante C "Sanierung des Rathauses" mit einem Entwurf von Astoc GmbH&Co, aus Köln in Zusammenarbeit mit Gunnar Ader von Ader und Kleemann Architekten Kalkar.

Zweitplatzierte waren GKK+Architekten, Berlin, mit Werner van Ackeren, Kleve. Im Gegensatz zum Gewinnerentwurf stellten GKK+Architekten einen Teilneubau vor. Im Verfahren ausgeschieden waren die späteren Planer der Hochschule Rhein-Waal, nps-tchoban-voss-Architekten zusammen mit Friedhelm Hülsmann aus Kleve. Die hatten für die Variante C mit einer historistisch-klassizistisch anmutenden Rathaussanierung gepunktet: Die von diesem Plan gedruckten Karten waren beim Werkstattverfahren ruckzuck vergriffen.

Während das Werkstattverfahren in aller Öffentlichkeit diskutiert wurde, blieb das folgende Vergabeverfahren, für das sich die Stadt entschieden hatte, nichtöffentlich. Im Laufe dieses Verfahren stellte sich heraus, dass die im Werkstattverfahren ermittelte Kostenschätzung der Siegervariante nicht zu halten und dass ein Abriss und Wiederaufbau des alten Rathauses wirtschaftlicher sei (wir berichteten).

Es gab anschließend, wie ausführlich berichtet, eine entsprechende Ratsentscheidung, das Rathaus abzureißen und neu wieder aufzubauen.

(RP)
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