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Der neue Oraniendeich in Kleve muss bereits geflickt werden​

Kurz nach Fertigstellung : Neuer Oraniendeich muss bereits geflickt werden

Die Schäden waren bereits nach der Bauabnahme im November 2021 entdeckt worden, konnten wegen der Witterung zunächst aber nicht beseitigt werden. Nun ist es so weit.

Kurz nach seiner Fertigstellung weist der neue Oraniendeich bereits Schäden an der Fahrbahndecke auf. Wie der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW) auf Anfrage mitteilte, seien die Schäden bereits im Rahmen der Abnahme der Baumaßnahme am 5. November aufgefallen. Laut Straßen.NRW wurden dabei „offenporige Stellen in der Fahrbahn festgestellt und als Mangel protokolliert.“

Zum Hintergrund: Seit Mai 2019 saniert der Deichverband Xanten-Kleve den Banndeich im Abschnitt B 220 (Rheinbrücke Kleve) bis Griethausen auf insgesamt rund vier Kilometer Länge. Von Juni 2019 bis Anfang November 2021 wurde die Landesstraße 8 (Oraniendeich) zwischen B 220 (Emmericher Straße) und dem Kreisverkehr Griethausen für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Die Schäden konnten nach der Abnahme jedoch nicht unmittelbar beseitigt werden, da die Witterung dies nicht zugelassen habe, so Straßen.NRW. „Da es für eine Mängelbeseitigung in den Wintermonaten zu kalt ist, wurde vereinbart, dass im folgenden Frühsommer die Fahrbahn erneut begutachtet wird und dann die erforderlichen Arbeiten ausgeführt werden.“ Im Rahmen der Mängelbeseitigung sei nun der Umfang der Arbeiten festgelegt worden, so der Landesbetrieb weiter. Dafür werde die Fahrbahn an den schadhaften Stellen mit einer Schlämme behandelt und anschließend mit Splitt abgestreut. Es wurde an diesen Stellen eine Geschwindigkeitsreduzierung angeordnet. „In Kürze soll das überschüssige Splittmaterial mittels einer Kehrmaschine aufgenommen werden und die Fahrbahn wird dann wieder uneingeschränkt nutzbar sein“, verspricht Straßen.NRW.

(cat)