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Unsere Besten - 15: Der Meisterbürger – nah am Menschen

Unsere Besten - 15 : Der Meisterbürger – nah am Menschen

Er ist ein Visionär. Er hat Kleve vorangebracht. Er hat immer ein offenes Ohr für den Bürger. Nur drei von vielen Begründungen, mit denen RP-Leser den seit sieben Jahren amtierenden Klever Bürgermeister Theo Brauer für die Aktion Unsere Besten vorgeschlagen haben.

Das wird den Meisterbürger, wie er sich am liebsten bezeichnet sieht, sehr freuen, ist er doch in seinem Wahlkampf 2004 mit dem Slogan "Nah am Menschen" angetreten, um in seinem Traumberuf Bürgermeister von Kleve arbeiten zu können. Mit Erfolg. 2004 gewann er in der damals eingeführten Stichwahl, fünf Jahre später gelang ihm mit der nie erwarteten absoluten Mehrheit von 54,2 Prozent der Stimmen die unangefochtene Titelverteidigung. Der (CDU-)Architekt der 2004 aus der Taufe gehobenen schwarz-grünen "Regierungs-Koalition" in der Kreisstadt regiert den umgebauten "Konzern Stadt" noch bis 2015, denn erst dann läuft die sechsjährige Amtsperiode ab.

Die Großprojekte

"Ich arbeite 24 Stunden am Tag für diese Stadt. Mindestens." Noch so eine Brauer-Devise, schon ausgesprochen, als keiner ahnen konnte, welche Großprojekte gleichzeitig in Kleve zu bewältigen sind; man denke nur an den Umbau der Unterstadt mit der Rathaus-Sanierung, an den Bau der Hochschule mit den damit verbundenen vielfachen Infrastruktur-Aufgaben für die HRW-Heimatstadt Kleve, an den Kurhaus-Umbau, an die Lösung von Verkehrsproblemen. Aber für all die Arbeit fühlt sich der in Kellen am 12. April 1949 geborene früherer Pädagoge noch jung und fit genug. Vom Optimismus des Klever Karnevalsprinzen "Theo der Feurige" der Session 1978/79 ganz zu schweigen. Mit dem will er die Großvorhaben bis zum Ende seiner Amtszeit umgesetzt haben. Dann kann er sich seiner Familie, seinem Schlagzeug und seinem BMW-Motorrad widmen. Was er tun wird.

(RP/jul)