Kleve: "Denkpause"-Anträge wurden abgelehnt

Kleve: "Denkpause"-Anträge wurden abgelehnt

Auf der jüngsten Mitgliederversammlung des Klever City Netzwerks warteten Vertreter der Initiative "Denkpause", die sich gegen die vorliegenden Pläne in Sachen Minoritenplatz-Bebauung positioniert hat, mit zwei Anträgen "zur Ergänzung der Tagesordnung" auf, die allerdings mit deutlicher Mehrheit abgeschmettert wurden.

Gefordert worden war "der Vortrag eines Sprechers der Initiative Denkpause über die wirtschaftlichen Folgen der Verwirklichung des Sontowski-Projekts für den Klever Einzelhandel" (10 Ja- und 19 Nein-Stimmen) und "Antrag auf eine formelle Mitglieder-Abstimmung zur Haltung des Klever City Netzwerks zu dem geplanten Projekt der Investoren Sontowski & Partner auf dem Minoritenplatz". Der Beschlussvorschlag der "Denkpause", "das Klever City Netzwerk spricht sich gegen die Verwirklichung des Projekts der Investoren Sontowski & Partner auf dem Minoritenplatz aus", wurde bei 12 Ja- und 17 Nein-Stimmen ebenfalls abgelehnt. Die "Denkpause" vertritt die Ansicht, dass "das Klever City Netzwerk, das die Interessen von Handel, Gewerbe und Dienstleistung vertritt", eindeutig Position beziehen müsse.

Jörg Hopmans, Vorsitzender des Klever City Netzwerks, äußerte sich auf Anfrage unserer Zeitung: "Alle Argumente unsererseits sind ausgetauscht, wir würden uns nur noch wiederholen. Wir haben genug dazu gesagt. Sobald sich neue Erkenntnisse ergeben, werden wir reagieren."

(RP)
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