Das Ameland-Lager Kellen feiert Goldjubiläum

Kellen : 50 Jahre Amelandlager Kellen

Jubiläumsparty im Pfarrheim mit vielen Erinnerungen an die Geschichte.

(RP) Was im Jahre 1968 unter der Leitung des Kaplan Theodor Pleßmann begann, hat auch heute noch Bestand. Die Rede ist vom Amelandlager des Klever Ortsteils Kellen (wir berichteten). Die Leitung heißt heute Birgit Krake und nach mehreren Stationen auf der Insel ist das Lager heute im „Paradiso“ inmitten des Örtchens Buren beheimatet.

Trotz unterschiedlicher Unterkünfte: An der Beliebtheit des Ferienlagers hat sich auch heute, 50 Jahre später, nichts geändert. Mit einem Dankgottesdienst wurde das halbe Jahrhundert der Kellener Amelandgeschichte zusammen mit Pfarrer Notz im nahezu ausverkauften (Gottes)Haus, in der Pfarrkirche gewürdigt.

„Die anschließende Jubiläumsparty im angrenzenden Pfarrheim war ein voller Erfolg“, zeigte sich Lagerleiterin Birgit Krake erleichtert. Die lange Arbeit der Vorbereitung hatte sich gelohnt und die große Resonanz der zahlreichen Gäste zeigte, dass sich die Insel auch heute noch bei Groß und Klein größter Beliebtheit erfreut.

Zahlreiche Fotostellwände, alte Lagermappen sowie eine Diashow quer durch die vergangenen Jahre weckten so manche Erinnerung im bestens ausgeschmückten Saal und luden zum Schmunzeln über vergangene Jahre ein. Besonders erfreut war das Orgateam über den Besuch der Familie Brouwer, die Vermieter der heutigen Ferienunterkunft „Paradiso“, in der die kleinen Gäste seit dem Jahr 2000 beheimatet sind. Als Jubiläumsgeschenk hatten diese einen Gutschein für einen Tag Wasserrutsche mit in die Partnerstadt gebracht.

Am 27. Juli ist es dann endlich wieder soweit, wenn die Jubiläumsfahrt zum niederländischen Eiland im schon lange restlos ausgebuchten Lager startet. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Das Betreuerteam, samt Leitung und Küche begab sich jüngst auf Vortour, um vor Ort Materialien zu sichten, das Programm zu planen und diverse Veranstaltungen zu buchen.

Verschiedene Teamsitzungen und eine Präventionsschulung rundeten das Wochenende ab. Hoffentlich ist der Wettergott in diesem Sommer auch wieder gnädig, wenn es wieder heißt: „Ik ga naar Ameland!“

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