„Bunt statt blau“ Aktion gegen Komasaufen bei Jugendlichen im Kreis Kleve

Kleve · Bis zum 31. März sucht die DAK kreative Plakatideen mit der Aktion „bunt statt blau“. Auch ein Social-Media-Preis wird verliehen. Was Teilnehmer dafür machen müssen.

 Die Aktion richtet sich gegen Alkoholvergiftungen.

Die Aktion richtet sich gegen Alkoholvergiftungen.

Foto: dpa/Jens Büttner

Kunst gegen Komasaufen – unter diesem Motto hat die DAK-Gesundheit jetzt offiziell ihre Kampagne „bunt statt blau“ zur Alkoholprävention bei Kindern und Jugendlichen im Kreis Kleve gestartet. Im 14. Jahr sucht die Krankenkasse die besten Plakatideen von Schülern zwischen 12 und 17 Jahren zum Thema Rauschtrinken. Einsendeschluss ist der 31. März.

Unterstützt wird die mehrfach ausgezeichnete Kampagne durch Dorothee Feller, NRW-Ministerin für Schule und Bildung. Schüler des Kreises Kleve zwischen sind eingeladen, sich mit dem Thema Alkoholmissbrauch zu beschäftigen und kreative Plakate zu entwerfen. Verbunden mit der Kampagne ist die „Aktion Glasklar“, die seit 18 Jahren Schüler, Lehrer und Eltern über die Folgen von Alkoholmissbrauch aufklärt. Aktuelle Zahlen des Statistischen Landesamtes zeigen, dass in Pandemiezeiten mehr Schulkinder wegen Alkoholmissbrauchs ins Krankenhaus kamen. Danach gab es beim sogenannten Rauschtrinken 2021 im Kreis Kleve mit 38 Betroffenen einen Anstieg um 26,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

„Jede Alkoholvergiftung eines jungen Menschen ist eine zu viel“, sagt Volker Dorissen von der DAK-Gesundheit in Kleve. „Deshalb setzen wir unsere erfolgreiche Alkohol-Präventionskampagne ‚bunt statt blau‘ fort und bringen das wichtige Thema in den Schulalltag.“ Seit 2010 haben bundesweit mehr als 122.000 Schüler bunte Plakate gegen das Komasaufen gestaltet, darunter auch viele aus dem Kreis Kleve. Die Kampagne „bunt statt blau“ wird von Politikern, Suchtexperten und Künstlern unterstützt.

Auch im Jahr 2023 winkt den Schülern, die über die sozialen Netzwerke teilnehmen, ein Instagram-Sonderpreis: Wer ein Bild von seinem Plakat oder ein Video hochlädt, hat die Chance auf ein Preisgeld in Höhe von 300 Euro.Einsendeschluss für den Wettbewerb ist der 31. März. Anschließend werden in allen 16 Bundesländern die besten Siegerplakate ausgezeichnet. Im Mai wählt eine Bundesjury mit dem Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Burkhard Blienert, und DAK-Vorstand Andreas Storm sowie Fachleuten des Kieler Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung aus den 16 Landessiegern die Bundessieger.

Weitere Informationen und die Teilnahmebedingungen gibt es im Internet unter: www.dak.de/buntstattblau