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Corona: Schützenfest und Kirmes in Kellen für dieses Jahr abgesagt

Kellen : Corona: Kellener Schützenfest und Kirmes für dieses Jahr abgesagt

Sowohl das Königspaar der Bürgerschützen, Julian Janßen mit Gattin Nadja, als auch König Franz-Theo Dirmeier und seine Gattin Ulla vom Kellener Schützenverein haben die Zusicherung gegeben, die Regentschaft, jeweils ein Jahr zu verlängern.

Aufgrund der Corona-Pandemie haben der Bürgerschützenverein 1952 Kellen sowie der Kellener Schützenverein das für Ende August 2020 geplante Heimat- und Volksschützenfest in Kellen abgesagt. „Auch die Kirmes kann aufgrund des Verbots durch die Stadt Kleve nicht stattfinden. Aufgrund der rechtlichen Bestimmungen des Landes Nordrhein-Westfalen blieb hierzu leider keine Alternative“, so die Vereine.

Die Entscheidung der Organisatoren fiel besonders schwer, weil man sich für dieses Jahr durch die Arbeit der Vorstände, des Festwirtes und des Kirmesgremiums besonders gut gerüstet fühlte, um das Fest wieder deutlich attraktiver zu gestalten. Doch leider machte das Corona-Virus den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung.

 Sowohl das Königspaar der Bürgerschützen, Julian Janßen mit Gattin Nadja, als auch König Franz-Theo Dirmeier und seine Gattin Ulla vom Kellener Schützenverein haben die Zusicherung gegeben, die Regentschaft, jeweils ein Jahr zu verlängern. Um ein wenig Normalität vorleben zu können, hat der Kellener Schützenverein sich trotz Absage des Schützenfestes entschlossen, eine Schrift herauszubringen, die den alljährlich aus Anlass des Heimat- und Volkschützenfestes veröffentlichten Festschriften nahekommt. Mehrere Schützenschwestern und Schützenbrüder haben sich die Mühe gemacht, über Vereinsveranstaltungen und historische Ereignisse zu berichten.

Trotz der Absage der Kirmesfeierlichkeiten zieht man seitens der Kellener Schützen in Erwägung, mit zahlenmäßig begrenzten Abordnungen der Schützenvereine den Kirchgang zum Kirchweihfest sowie eine Kranzniederlegung zu Ehren der verstorbenen Mitglieder Ende August durchzuführen. Hier sind jedoch noch klärende Gespräche erforderlich.