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Corona im Kreis Kleve: Bundeswehr hilft ab November im Gesundheitsamt

Corona im Kreis Kleve : Bundeswehr hilft ab November im Gesundheitsamt

Das Gesundheitsamt des Kreises Kleve bekommt ab Anfang November Verstärkung bei der Kontaktpersonen-Nachverfolgung. Soldaten des Luftwaffenstandortes Kalkar/Uedem werden ab dem 2. November ihren Dienst leisten.

Das teilte die Pressestelle des Zentrums Luftoperationen am Freitag mit. „Nachdem auch bei uns der Inzidenzwert über 50 gestiegen war, hat der Kreis einen Antrag an die Bundeswehr gestellt. Dieser wurde umgehend befürwortet“, wie es in der Mitteilung heißt. Erfahrung sammeln die Soldaten derzeit schon in Hagen, wo sie die Behörden bei der telefonischen Nachverfolgung von Kontakten unterstützen (Bericht Seite C 2). Der Kreis Kleve wird bei der Kontaktnachverfolgung von den Kommunen unterstützt. Vereinbarungen gibt es bereits mit Kevelaer, Geldern, Rees, Goch und Emmerich. Zum 1. November soll auch die Stadt Kleve hinzukommen, dort gibt es bereits eine entsprechende Absichtserklärung.

In der Kreisverwaltung gelten ab sofort außerdem neue Regelungen. So müssen die Besucher nun eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Vereinbarte Termine sollen möglichst allein wahrgenommen werden – wenn erforderlich, maximal mit einer Begleitperson. Bei den Kfz-Zulassungsstellen werden nur noch Kunden ohne Begleitung mit einem gebuchten Termin in die Zulassungsstelle gelassen. Die Verwaltung kann in allen Bereichen ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung aufgesucht werden. Dafür sollte der zuständige Sachbearbeiter kontaktiert werden. Ist dieser nicht bekannt, können sich Bürger im Internet unter www.kreis-kleve.de oder unter Telefon 02821 850 erkundigen. Termine für die Kfz-Zulassung können im Internet, Termine für die Ausländerbehörde können unter der E-Mail termin.abh@kreis-kleve.de angefragt werden. Wer keinen Termin vereinbart hat, muss damit rechnen, abgewiesen zu werden.