Kranenburg: Chefredakteur gesucht

Kranenburg: Chefredakteur gesucht

Die Schülerzeitung "Ha-Hei Express", der Hanna-Heiber-Schule ist bereits zum vierten Mal erschienen. Elf Schüler arbeiten einmal pro Woche an den Artikeln. In Zukunft wird es den "Ha-Hei Express" – teilweise – in Farbe geben.

Es ist Redaktionsschluss, die Zeit drängt, das Layout steht, aber an manchen Artikeln muss noch gefeilt werden. Dann nehmen die Redakteure die Arbeit auch schon mal über's Wochenende mit nach Hause. Sie sammeln vorausschauend Berufserfahrung, gehen ihrem Hobby nach oder sind einfach dabei, weil es ihnen Spaß macht: Die Redaktion des "Ha-Hei-Express", der Schülerzeitung der Hanna-Heiber-Schule. Die gibt es seit zwei Jahren, halbjährlich erscheint eine neue Ausgabe. Unter Leitung der Lehrerin Chiara Piovera treffen sich die elf Schülerinnen und Schüler einmal pro Woche zur Redaktionskonferenz und besprechen Themen und Texte. Anfangs, als die Schüler die Zeitung ins Leben riefen, waren sie zu fünft und besuchten die Redaktion der Rheinischen Post in Kleve. Dort konnten sie sich einige Anregungen holen.

Aktuelle Themen

Die Themen entspringen aus dem Schulleben und behandeln darüber hinaus alles, was die 10- bis 16-Jährigen interessiert. "Wir arbeiten an einer Pro- und Contra-Liste über Ballerspiele", berichten Andreas Boyen und Marvin Janssen. Die Leser können sich in der nächste Ausgabe, die im Juni 2010 erscheinen wird, auf folgende Themen freuen: Es wird Berichte über aktuelles Geschehen aus Kranenburg und Umgebung, einen Artikel über Streetbeat, über Kaninchen und Pausenfußball geben. Die Redakteure schreiben ihre Artikel direkt am Computer, Berichte, die ihnen andere Schüler reinreichen, sind oft per Hand geschrieben und müssen anschließend abgetippt werden. Eine mühsame Arbeit, aber vielleicht geht das ja bald per Email.

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Für ihre Treffen nutzen sie den Computerraum. Bei 25 Pc's ist für jeden genug Platz zum Arbeiten. Falls der dann doch mal besetzt sein sollte, können sie auf verschiedene Klassenräume ausweichen, pro Raum stehen immerhin vier Rechner bereit. "Ich bin stolz darauf, dass die Schüler so selbstständig arbeiten", sagt Piovera. Seit der Gründung habe sich das Team ständig weiterentwickelt. Während anfangs eine stärkere Anleitung und Abgabetermine nötig waren, arbeiten die jungen Redakteure mittlerweile eigenverantwortlich. Eine eigene Grafikerin hat die Redaktion auch. Sarina Vleugels zeichnet Karikaturen und übernimmt die künstlerische Gestaltung des Deckblatts. In Zukunft soll es das Blatt auch in Farbe geben – zumindest teilweise.

Personalentscheidung

Wichtige Personalentscheidungen hat die Redaktion der Schülerzeitung in Zukunft zu fällen: Chefredakteurinnen Lea Dombrowska und Jessica Usbeck gehen im Sommer von der Schule ab, wer die Nachfolge übernehmen wird, steht noch nicht fest.

(RP)