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Kreis Kleve: Busreisende übernachten im Kreis

Kreis Kleve : Busreisende übernachten im Kreis

Dichtgedrängt schoben sich die Firmenchefs aus Bad Ems, Helmstedt, Templin in der Uckermark oder dem niederländischen Noordwijk durch den "Markt der Möglichkeiten", wie die Wirtschaftsförderung (WfG) Kreis Kleve die Hausmesse aller Städte und Gemeinden überschrieben hatte.

Für zwei Tage hatte die Kreis-WfG die Busunternehmer aus Nah und Fern in die Region eingeladen, und zwar ins noch junge Rilano Hotel Cleve City. Gerade dafür hatten Christiane und Stefan Schmidt aus Engelskirchen besonders viel übrig: "Wir sind begeistert von der Draisine. Das Hotel gefällt uns ausgesprochen gut und besticht durch seine unglaublich zentrale Lage", so die Firmenchefs. Ähnlich positiv reagierte Holger Spahn aus Gummersbach, der insbesondere die Stadtführungen der beiden Tage durch die Kreisstadt Kleve wie auch die Stadt Emmerich am Rhein positiv herausstellte. "Die werde ich auf jeden Fall buchen wollen", so der Gummersbacher.

Und Andreas Silbernagel, ein Gast aus Oberwesel am Main in Rheinland-Pfalz, lieferte ein Schulterklopfen für die Organisatoren um Kreis-Wirtschaftsförderer Hans-Josef Kuypers und Nathalie Tekath-Kochs, indem er die unkomplizierte Art des Kennenlernens schätzen gelernt habe. Ähnlich ging es bereits vor zwei Jahren Gerd Scheklinski von Steckenpferd-Reisen aus Osnabrück.

Zum nunmehr vierten Mal veranstaltete die Kreis-WfG diesen Busunternehmertag, der einen Abstecher zu Professor Kunde und seinem Museum Kurhaus in Kleve erlaubte, der eine Rundfahrt vorbei an "Schloss Hertefeld" und "Schloss Wissen" in Weeze und zur "Burg Boetzelaer" in Kalkar möglich machte. "Einfach der Hammer" war für Karl-Heinz Weber aus Helmstedt das Drei-Gänge-Menü im Ratskeller Kalkar. "Der Kellendonk wird mich und meine Gäste garantiert wiedersehen", so Weber mit Hinweis auf die Tatsache, dass er immer wieder gerne mit seinen Gästen aus dem Umfeld der Bundeshauptstadt an den Niederrhein komme. Am späten Abend gab es die Möglichkeit, das neue Hotel zu erleben, eine Stadtführung in Kleve auf sich wirken zu lassen oder aber im Wunderland Kalkar zu tanzen. Danach ging es erst mal ins Bett.

Tag zwei bot die Chance auf Weitsicht von Hoch-Elten aus Richtung Kleve, führte durch das Naturschutzgebiet Düffelt und vorbei an den Wildgänsen nach Kranenburg zur Wallfahrtskirche und der Galerie Villa Mentrop. Das Grünkohl-Essen im Gästehaus und Hofcafé Lindenhof bewies, dass der Niederrheiner beim Essen auch deftig mag. Begeisterung über so viel Rückendeckung der Busunternehmer zeigten die Bürgermeister Gerhard Fonck in Kalkar, Günter Steins in Kranenburg und die stellvertretenden Bürgermeister Josef Gietemann in Kleve und Karl-Heinz Gebauer in Bedburg-Hau. Gebauer hörte sich im Museum Moyland einen Vortrag von Dr. Silke Hahn an.

Die Kreis-WfG und die 16 Touristiker aus den Kommunen wurden durch die Referentin insofern in ihrer Tagesarbeit bestätigt, als dass sie in ihrem Vortrag einen deutlichen Trend zu innerdeutschem Tourismus, zu kürzeren Verweildauern auf vier Tage und zum Aktiv-Urlaub und Rad-Tourismus herausstellte.

(RP)