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Kleve: Bund der Steuerzahler: Klever Wasser im Vergleich günstig

Kleve : Bund der Steuerzahler: Klever Wasser im Vergleich günstig

Trinkwasser kommt in deutschen Haushalten wie selbstverständlich aus dem Hahn – den Preis dafür nehmen die meisten einfach so hin. Der Bund der Steuerzahler (BdST) hat jetzt die Wasser-Preise in den 50 größten Kommunen Nordrhein-Westfalens verglichen und festgestellt: je nach Ort bezahlen die Bürger dramatisch unterschiedliche Preise. Unter den großen Städten sticht Essen negativ hervor, mit einem Preis von 453,39 für 120 Kubikmeter Wasser in einem Musterhaushalt. Am günstigsten ist Lippstadt mit 218,28 Euro. Der Vergleich zeigt aber auch, wenn man kleinere Anbieter berücksichtigt: Es geht noch günstiger – in Kleve zum Beispiel.

Trinkwasser kommt in deutschen Haushalten wie selbstverständlich aus dem Hahn — den Preis dafür nehmen die meisten einfach so hin. Der Bund der Steuerzahler (BdST) hat jetzt die Wasser-Preise in den 50 größten Kommunen Nordrhein-Westfalens verglichen und festgestellt: je nach Ort bezahlen die Bürger dramatisch unterschiedliche Preise. Unter den großen Städten sticht Essen negativ hervor, mit einem Preis von 453,39 für 120 Kubikmeter Wasser in einem Musterhaushalt. Am günstigsten ist Lippstadt mit 218,28 Euro. Der Vergleich zeigt aber auch, wenn man kleinere Anbieter berücksichtigt: Es geht noch günstiger — in Kleve zum Beispiel.

"Beim gleichen Umfang liegen wir in Kleve, Kranenburg, Bedburg-Hau und Uedem bei 172,44 Euro und sind damit deutlich günstiger, als der preiswerteste Anbieter in der Studie", sagt Rolf Hoffmann von den Stadtwerken Kleve. Gerade in Zeiten, in denen sich Menschen "angesichts der Wasserpreise überlegen, ob sie sich eine kalte Dusche leisten können", sei dies beachtlich. Der Preis berechnet sich auch nach dem Aufwand, den man für die Förderung und die Aufbereitung des Wassers betreiben muss. "Wir haben unsere Kosten sehr gut im Griff und sind bei einer Effizienz, auf die wir sehr stolz sein können", sagt Hoffmann. So seien die Preise in den vergangenen sieben Jahren nicht mehr angehoben worden. Die Stadtwerke versorgen im Kreis Kleve rund 100 000 Menschen. Zusätzlich zum günstigen Preis komme die Tatsache, dass die Qualität des Wassers im Kreis sehr gut sei, so der Stadtwerke-Chef.

(RP)