Kalkar: Bürgerinitiative Oybaum verlangt Unterstützung

Kalkar: Bürgerinitiative Oybaum verlangt Unterstützung

Die Bewohner der Kalkarer Wochenendhaussiedlung Oybaum beantragen, dass sich die Stadt für die Legalisierung des dauerhaften Wohnens in dem Gebiet einsetzt.

Wie berichtet, fürchten sie den Wertverlust ihrer Immobilien, wenn diese nicht mehr als Wohnhäuser, sondern nur noch als Ferienhäuser verkauft werden dürfen. Ende März haben die Betroffenen eine Bürgerinitiative gegründet, die nun einen Antrag nach der Gemeindeordnung stellt. Im Ausschuss für Bürgerbeteiligung und Gemeinwesen am morgigen Dienstag, 15. Mai, ab 18 Uhr, soll ein Beschlussvorschlag für den Rat erarbeitet werden. Sprecher Egbert Peters wird in der Sitzung Stellung nehmen.

Die Bewohner der Kalkarer Wochenendhaussiedlung Oybaum beantragen, dass sich die Stadt für die Legalisierung des dauerhaften Wohnens in dem Gebiet einsetzt. Wie berichtet, fürchten sie den Wertverlust ihrer Immobilien, wenn diese nicht mehr als Wohnhäuser, sondern nur noch als Ferienhäuser verkauft werden dürfen. Ende März haben die Betroffenen eine Bürgerinitiative gegründet, die nun einen Antrag nach der Gemeindeordnung stellt. Im Ausschuss für Bürgerbeteiligung und Gemeinwesen am morgigen Dienstag, 15. Mai, ab 18 Uhr, soll ein Beschlussvorschlag für den Rat erarbeitet werden. Sprecher Egbert Peters wird in der Sitzung Stellung nehmen.

Die Verwaltung stellt in der Unterlage zur Sitzung die Erwartung der Bürgerinitiative Oybaum samt Begründung vor. Entscheidungsbefugt ist der Rat, der Ausschuss könne eine Beschlussempfehlung erarbeiten. Die Beratung und Beschlussfassung würde dann in der Ratssitzung am 12. Juli erfolgen, so die Bürgermeisterin. Es sei auch möglich, dass der Ausschuss für Bürgerbeteiligung die Anregung zur weiteren Beratung in den Bauausschuss weiterleitet, der sich am 28. Juni trifft.

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Wie Egbert Peters mitteilt, habe die Bürgerinitiative bereits 130 Mitglieder, 70 Prozent der 125 Immobilien seien damit vertreten. 90 Prozent der Häuser seien dauerhaft von Menschen mit Erstwohnsitz im Oybaum bewohnt. Genau dies ist für sie unverständlich - dass man nach Einwohnermelderecht seinen ersten Wohnsitz unter einer Adresse haben kann, die nach dem Baurecht für das dauerhafte Wohnen nicht zugelassen ist.

Aus Sicht der Bürger hat die Stadt jahrelang falsch gehandelt - und zwar wissentlich. Peters erklärt, dass die Situation viele Eigentümer in ihrer Existenz bedrohe, denn da es in Kalkar und Umgebung keinen Markt für hunderte Ferienhäuser gebe, ließen sich die Häuser kaum verkaufen. Es gebe Leerstände, Zivilprozesse zur Rückabwicklung eines Hauskaufs und zum Erhalt von Schadensersatz liefen. Die Initiative habe einen Gesamtschaden in zweistelligem Millionenbereich ermittelt.

(nik)
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