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Kreis Kleve: Böhmer: Feuerwehr braucht mehr Unterstützung vor Ort

Kreis Kleve : Böhmer: Feuerwehr braucht mehr Unterstützung vor Ort

"Entscheidend für den Erhalt des ehrenamtlichen Feuerwehrdienstes ist die Unterstützung der Feuerwehren vor Ort, insbesondere durch die Räte und die Verwaltungen. Jede Investition in Ausstattung, Ausrüstung und Gerätehäuser der Feuerwehren ist eine Investition für die Sicherheit", sagte Kreisbrandmeister Paul-Heinz Böhmer mit Blick auf Planspiele zur Zusammenlegung von Löschgruppen. "Die Freiwilligen Feuerwehren im Kreis Kleve garantieren mit ihren über 2500 Angehörigen die Sicherheit der Menschen in unseren 16 Kommunen", so Böhmer weiter und verwies in seinem Jahresbericht auf die 544 Brandeinsätzen und 1021 technischen Hilfeleistungen, zu denen die Feuerwehren 2013 alarmiert wurden.

"Wir sind stolz auf die ehrenamtliche Feuerwehr. Ohne sie wäre es schlecht bestellt um das Sicherungskonzept einer Gemeinde", lobte Uedems Bürgermeister Rainer Weber das große Engagement der Feuerwehr. Auch Landrat Wolfgang Spreen wies im Rahmen der Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes darauf hin, welch herausragende gesellschaftliche Stellung die Freiwillige Feuerwehr habe. Ohne Ehrenamtler wäre die Gesellschaft um vieles ärmer, hieb Bezirksbrandmeister Hans-Peter Thiel in die gleiche Kerbe und lobte auf die Freiwillige Feuerwehr bezogen den Kreis Kleve als beispielhaft, in dem der 3-Klang Wehrführer, Verwaltungsspitze und Politik hervorragend funktioniere. Unter den Gästen waren auch der Chef des Bundeskanzleramtes Ronald Pofalla, die Schatzmeisterin der SPD Barbara Hendricks, sowie die Landtagsabgeordneten Margret Vosseler und Günter Bergmann.

Die zahlreichen Aufgaben der Feuerwehren werden im Kreis Kleve ausschließlich ehrenamtlich geleistet. Nur in fünf von 31 Kreisen im Land gibt es keine Berufsfeuerwehr, dazu gehört der Kreis Kleve. Um diesen Zustand zu erhalten, müssten kontinuierlich Nachwuchskräfte bereit sein, sich in allen Bereichen des Feuerwehrwesens aus- und ständig fortbilden zu lassen. Hierzu galt es auch den ebenfalls ehrenamtlich tätigen Kreis- und zahlreichen Ausbildern in den Feuerwehren vor Ort zu danken. Wichtig auch, die aktiven Mitglieder in den Feuerwehren zu halten, wobei die Führungskräfte vor Ort die wertvolle Aufgabe hätten, Feuerwehrdienst für alle Altersgruppen attraktiv und altersgemäß zu gestalten.

(sder)