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Bedburg-Hau: 160 Fahrzeuge sind beim Oldtimer-Treff zu sehen

Oldtimer-Treff in Bedburg-Hau : Alte Schätzchen an der alten Kirche 

Der Oldtimertreff Bedburg-Hau lädt nach zweijähriger Pause im Rahmen der Hauer Festtage für Sonntag, 3. Juli, ein. Von 10 bis 17 Uhr sind rund um Kirche, Gerichtslinde und Antoniterklause alte Autos, Mopeds und Motorroller zu sehen.

Es ist ein schönes Gefühl, wenn man in strahlende Kinderaugen schaut, weil man ihnen ihr geliebtes Spielzeug zurückgibt, das man ihnen für längere Zeit vorenthalten musste. Glücklich wie Kinder fühlen sich derzeit auch die Mitglieder des Oldtimertreffs Bedburg-Hau, denn sie können endlich wieder nach der Corona-bedingten Pause ihr beliebtes Oldtimertreffen durchführen Am Festtagssonntag, 3. Juli, werden die alten Schätzchen ab 10 Uhr gezeigt.

In den vergangenen Jahren fand diese Show auf dem Parkplatz vor der Dietmar-Müller-Halle statt, in diesem Jahr ist der Standort rund um die alte Hauer Kirche und Antoniterklause, wo jeden zweiten Freitag im Monat der Oldtimer-Stammtisch abgehalten wird, verlegt worden. Der Verein wurde 2013 gegründet, nun wird das siebte Treffen veranstaltet, aber eine mehrstündige Ausfahrt wird es dieses Mal nicht geben. Stattdessen spielt sich alles kompakt am neuen Austragungsort an der Straße An der Alten Kirche ab. Und das Programm, das von den rührigen Organisatoren ausgearbeitet wurde, kann sich sehen lassen. Um 11 Uhr wird der stellvertretende Bürgermeister und Hauer Ortsvorsteher Manfred Opgenorth ein kühles Fass Bier anstechen. Daran schließt sich ein gemütlicher Frühschoppen an, auch für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt.

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Accessoires aus der Wirtschaftswunderzeit sind ebenso zu bewundern und bestaunen, wie jede Menge interessanter alter Fahrzeuge aus dieser Zeit. „Wir rechnen mit etwa 150 bis 160 Fahrzeugen aller Art. Dazu zählen alte Goggo, NSU, Citroen, Mercedes, VW-Käfer- und Bulli sowie alte Mopeds und Motorroller der Marken Zündapp, BMW oder Simson. Zu den besonderen Ausstellungsstücken zählen der Hanomag und der Ford A aus dem Jahr 1932. Vielleicht kommen ebenfalls unsere niederländischen Freunde wieder“, sagt Ulrich Nienhuys, einer der Mitbegründer des Oldtimertreffs, der an Ausfahrten der umliegenden Vereine teilnimmt.

Einige sehenswerte, restaurierte Oldtimer werden besonders präsentiert. Interessante Details und spannende Geschichten rund um das jeweilige alte Fahrzeug wie Herkunft oder der jetzige Preis werden auf unterhaltsame Weise dem Oldtimer-Liebhaber erzählt. Oft wurden die alten Karossen nur als so genannter Kernschrott erworben, um dann in liebe- aber mühevoller Kleinstarbeit auseinandergenommen, restauriert, lackiert und zu einem Schmuckstück wiederhergestellt. Manche Schätzchen könnten nach der Restauration den Preis eines neuen Mittelklassewagens erzielen. Um überhaupt am Straßenverkehr teilnehmen zu können, müssen alle Fahrzeuge den TÜV erfolgreich passieren.

„Als besonderen Überraschungsgast können wir am Sonntag den ,Ronny‘s Goggo Service‘ den Besuchern präsentieren. Er kommt aus Niederzissen bei Düren mit seinem umgebauten Rettungswagen zu uns“, sagt Nienhuys weiter. Weitere Infos gibt es auf der Internetseite des Oldtimertreffs unter www.oldtimertreff-bedburg-hau.de. Für Kinder gibt es Spielmöglichkeiten, Karussell und Hüpfburg stehen parat. Die Oldtimerfreunde laden alle interessierten Gäste aus nah und fern zum Treff zu kommen und dann vielleicht in Erinnerungen zu schwelgen. Parkmöglichkeiten gibt es am Friedhof an der Antoniterstraße und an der Turnhalle.